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Auf stagnierendem Key to disk-Markt groß geworden:

CMC versucht Verdrängungswettbewerb

01.02.1980

FRANKFURT (CW) - Mit ihren jetzt vorgestellten Keyprocessing-Systemen der Serie 3000 geht auch CMC-Computer Machinery (Deutschland) GmbH, Frankfurt, in Verdrängungswettbewerb auf diesem ausgereizten Markt. Eine Studie der IDC prognostiziert bei Key to disk-Devices, sprich herkömmlichen Datensammelsystemen, bis 1982 Stagnation, während sie bei arbeitsplatzorientierten Erfassungssystemen, sogenannten "clustered systems", mit einem Wachstum von durchschnittlich 30 Prozent im Jahr rechnet.

"Die Preise der Serie 3000", so erklärte CMC Geschäftsführer Diethelm K, Büttner in Frankfurt, "sind so angelegt, daß sie Reinvestoren zum Übergang auf dieses neue System reizen." 60 Prozent vom Umsatz der BET Holding (London)-Enkelin entfielen 1980 wahrscheinlich auf den Bereich Datensammelsysteme, rund 40 Prozent auf den Sektor Distributed Processing. Den Umsatz für die Bundesrepublik und die Schweiz schätzt Büttner für das laufende Jahr auf 24 Millionen Mark verglichen mit 14,5 Millionen Mark, die 1978 allein in der Bundesrepublik umgesetzt wurden. Die Zahlen für 1979 lägen noch nicht vor.

Im Bereich des Distributed Processing betreibt CMC beziehungsweise die Londoner Muttergesellschaft Rediffusion Ltd. keine eigene Forschung und Entwicklung. CMC vertreibt die Serie 400 der Northern Telecom, jedoch laufen die jetzigen Verträge, so Büttner, nur bis zum 31. 12.1981. Das Verhandlungsergebnis über eine Verlängerung werde im Februar erwartet.

Von seiten der Data 100, Frankfurt, seit Februar 1979 im Besitz der Northern Telecom, wurde versichert, daß die kanadische Muttergesellschaft in ihrer Politik zur Verlängerung aller ihrer Verträge mit Distributoren tendiere. Dem vorrangigen Ziel der Marktausweitung kämen die unterschiedlichen Maktsegmente der verschiedenen Distributionsorgane entgegen Distributionsorgane entgegen.