Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.03.1997 - 

Härtetest bei Sabre bestanden

CMOS-basierte Großrechner werden langsam flügge

AA ist der größte Sabre-Kunde. Beide Unternehmen gehören zur AMR Corp., sie operieren allerdings getrennt. Viele Fluggäste von AA hatten, als der Streik bei der US-Fluglinie bevorzustehen schien, Flüge und Reservierungen gewechselt. Für die Datenverarbeitung bei Sabre bedeutete dies ein extrem hohes Aufkommen von Transaktionen in einem kurzen Zeitraum.

Insbesondere die Anwendung, die beispielsweise den günstigsten Preis für einen Flug von Punkt A nach Punkt B herausfindet, war dabei gefordert. Sie ist auf fünf lose gekoppelten S/390-CMOS-Großrechnern installiert und greift auf eine einzige Datenbank zurück.

CMOS leidet unter schwacher I/O-Leistung

Mike Nelson, als Vice-President bei Sabre Computer Services verantwortlicher Mann der Systems-Engineering- und Integration-Division, sagte, während der heißesten Phase hätten die Systeme mehr als 5000 Transaktionen pro Sekunde schaffen müssen.

Die Anwendung, auf der die eigentlichen für eine Flugreservierung nötigen Operationen abgearbeitet werden, laufen allerdings noch nicht auf CMOS-Großrechnern, sondern auf herkömmlichen wassergekühlten ECL-Mainframes. Der Grund hierfür sei, daß CMOS-Maschinen noch nicht die I/O-Kapazitäten zur Verfügung stellen würden, die für solche anspruchsvollen Aufgaben nötig sind. Nelson sagte allerdings auch, daß mit IBMs G4-CMOS-Systemen, die noch 1997 verfügbar sein sollen, diese Problematik beseitigt werde. Dann werde er, so Nelson, auch die jetzt noch auf wassergekühlten Mainframes laufende Echtzeitumgebung auf die CMOS-Technologie migrieren.