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20.11.2006

CN3 - mehr als ein PDA

Wesentlich mehr Funktionen als ein PDA oder Blackberry bietet der neue "CN3" von Intermec. Für den professionellen Einsatz konzipiert, kommt das nahezu unverwüstliche Gerät auch in den rauesten Umgebungen zurecht.

Von Hans-Jürgen Humbert

Für ihre tägliche Arbeit benötigen Mitarbeiter von Logistikunternehmen eigentlich mehrere Geräte: Mobiltelefon, GPS-Navigationssystem, Funkrufempfänger, Laptop und Kamera. Hinzu kommen je nach Aufgabengebiet weitere Zusatzgeräte, wie beispielsweise ein Barcodescanner.

Dieses gesamte Equipment kann der gestresste Außendienstler in Zukunft zu Hausse lassen. Der CN3 von Intermec, ein Ruggedized-PDA, soll alle oben genannten Geräte ersetzen können. Und Ruggedized ist diesmal wörtlich zu nehmen. Gegen Wasser und Staub ist das Gerät nach der Schutzklasse IP54 immun. Dank der Gummiarmierung soll der CN3 auch Stürzen aus 1,20 Metern Fallhöhe auf jeglichem Untergrund standhalten, egal ob das Gerät auf der Seite, einer Ecke oder mit einer Kante aufschlägt. Der Arbeitstemperaturbereich liegt zwischen - 10 und + 50 Grad Celsius, was den mobilen Computer auch für Außeneinsätze in rauen Umgebungen prädestiniert.

Mit seinen Abmessungen von 160 x 81 x 33 Millimetern ist der CN3 rund doppelt so groß wie ein üblicher PDA, dafür beherrscht er aber auch viele zusätzliche Funktionen.

Funktionsvielfalt

Das Betriebssystem Windows Mobile in der Version 5.0 unterstützt drahtlose Direct-Push-E-Mails für eine Echtzeitverbindung mit dem Unternehmensnetzwerk. Dank der Cisco-Kompatibilität ist der CN3 auch in Unternehmen mit Cisco-basierter Infrastruktur sofort einsetzbar.

Damit die Fahrt zum Kunden nicht zum Suchspiel wird, ist ein komplettes Navigationssystem, einschließlich interner GPS-Antenne, eingebaut. Die dazu notwendige Software gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Mitarbeiter von Logistikunternehmen werden die integrierte 1,3-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz zu schätzen wissen. Beispielsweise lassen sich damit beschädigte Pakete direkt vor Ort ablichten und das Bild via E-Mail zum Auftraggeber senden. Der ebenfalls eingebaute Barcode-Scanner unterstützt omnidirektionales 1-D- und 2-D-Scannen und erlaubt eine Postaldekodierung plus Unterschriftserfassung.

Anschlussfreudig

An Standardkommunikationsanschlüssen besitzt der CN3 USB, allerdings nur in der Version 1.1, RS-232 über das Fahrzeugdock für unterwegs und Ethernet via Schreibtisch-Dockingsstation. Bluetooth wird genauso unterstützt wie WLAN und Wi-Fi. Darin inbegriffen ist auch die Kompatibilität zu drahtlosen Blutooth-Kopfhörer-Sets.

Das transflektive Display besitzt eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln und kann maximal 65.000 Farben darstellen. Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet stromsparend mit LEDs. Mit einem Hochleistungs-Lithium-Ionen-Akku verspricht Intermec einen zehnstündigen Dauerbetrieb. Das sollte für einen kompletten Arbeitstag reichen.

Der interne Speicher ist mit 128 MB recht knapp bemessen, ein Mini-SD-Steckplatz erlaubt aber eine Erweiterung auf maximal 2 GB. Optional lässt sich an den CN3 auch eine spezielle Querty- oder Standard-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung anschließen.