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06.07.1979 - 

Modul-Konzept "Varias" von Sylog:

Cobol-Bibliothek liefert individuelle Standards

BERLIN (pi) - Den Vorteil des Individual-Programms mit den des Standard-Programms will die Sylog GmbH verbinden. Mit diesem Ziel hat das Berliner Softwarehaus die Konzeption "Varias" entwickelt. Varias biete - so Sylog - in einem betriebswirtschaftlichen Rahmen methodisch anwendbare Funktionen an, um den Marktbedürfnis Rechnung zu tragen, wonach der Benutzer "eigene" Anwendungsprogramme wünsche, die er individuell zusammenstellen und " mitwachsen" lassen könne.

Wie Sylog sich den "dritten Weg" zum Software-Erwerb vorstellt, gibt der folgende Sylog-Pressetext wider:

Der Varias-Anwender ist nicht gehalten - wie dies bei Individual-Programmen der Fall ist - bei der Bedarfsermittlung schon alle Details festzulegen, vielmehr erhält er nach Moduln geordnet in der Regel einen viel höheren möglichen Leistungsrahmen als zumeist benötigt. Über ein Schlüsselsystem werden die erforderlichen Funktionen, etwa für die Abrechnung nach einer Kostenrahmenlogik, zusammengestellt, wobei der Benutzer im Laufe der Zeit ein zweites oder drittes Unternehmen zusätzlich mitabrechnen kann, auch wenn es die Abwicklung unter anderen Konteneigenschaften voraussetzt. Oder es werden zunächst nur Berichtslisten wie G + V und Bilanz benötigt, während im Laufe der Zeit auch Liquiditätsanalysen und Erfolgrechnungen verlangt werden. Aus dem Schlüsselsystem können nun "nachträglich" ohne Sonderprogrammierung diese und andere Leistungen den Varias-Programmen entnommen und zusätzlich beansprucht werden.

Darüber hinaus bietet Varias gerade mittleren und kleinen Unternehmen einen betriebswirtschaftlichen Leitfaden, der es dem Benutzer ermöglicht, ohne hohen EDV-Sachverstand sein Rechnungswesen stufenweise einzurichten und somit Transparenz bei allmählicher Erweiterung der Abrechnungsgebiete zu erhalten. Durch eine zentrale technische und funktionsbestimmte Aktualisierung der Varias-Programme kann der Anwender Organisationsleistungen beanspruchen, die wiederum erst durch Zusatzprogrammierung erhältlich wären.

Um ein zunächst Computer-neutrales Organisationssystem zu schaffen, war ein hoher Aufwand in der Grundlagenarbeit erforderlich. Sylog hat die Programmiersprache Cobol verwendet, weil dies von fast allen Computer-Systemen verstanden wird. Um möglichst optimal die jeweiligen hardwarespezifischen Bedingungen beim Anwender zu unterstützen, werden entsprechende Entwicklungsprojekte (= Applikationen) zur Verfügbarkeit von Varias auf verschiedensten Computern von Fall zu Fall aufgelegt.

Die konzeptionelle Hardware-Neutralität von Varias drückt sich vor allem in den angewandten Techniken bei der Realisierung verschiedener Dialoglösungen und der Datenbank-Fähigkeit aus.

Während sich einige Hardware-Hersteller in dem Wunsch bloßer Verkäuflichkeit ihrer Computer-Produkte damit begnügen, diese mit Standard-Programmen zusammen anzubieten, neigen in zunehmendem Maße technologisch führende Produzenten dazu, sich auf eine ständige Verbesserung ihrer "Primär-Leistungen" Hardware, Betriebssystem, Compiler, DB- und TP-Software) zu konzentrieren und dem Benutzer das geeignete Anwendungsprogramm zu empfehlen.

Daraus erwächst dem EDV-Anwender der Vorteil, vom jeweils kompetenten Partner die optimale Problemlösung zu beziehen. Zum geeigneten Computer paßt stets die Funktionssoftware Varias, die eine Hardware-Bindung vermeiden hilft. Varias wird in Lizenz angeboten.

Informationen: Sylog Gesellschaft für Modular-Programme mbH, Potsdamer Chaussee 80,1000 Berlin 38, Tel.: 030/8 02 90 51.