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05.01.2005

Cognos setzt auf Integrationstechnik

Der "Composite Information Server" wird in "Reportnet" eingebettet.

Business Intelligence und Enterprise-Information-Management sollten zusammenwachsen. Dieser Meinung sind viele Anwenderunternehmen, und einige Hersteller folgen inzwischen dieser Forderung. So zum Beispiel die Cognos Corp., die jetzt angekündigt hat, den Composite Information Server der kalifornischen Composite Software Inc. in ihr Reporting-Tool Reportnet einbauen zu wollen.

Das Composite-Produkt ist aktuell in Version 3.0 vorgestellt worden und bietet den Angaben zufolge intelligente Methoden, die Anwender darin unterstützen, komplexe Abfragen über mehrere Datenquellen hinweg so zu formulieren, dass die Informationsaggregation möglichst zeitnah erfolgen kann. Auch der Umgang mit relationalen und XML-basierenden Daten-Pools ist verbessert worden, ebenso die Möglichkeit, Abfragen und Funktionen in Java zu programmieren.

Auch Business Objects schließt Partnerschaften

Erst kurz zuvor hatte Cognos Pläne bekannt gegeben, wonach der Hersteller eine Interoperabilität seiner Berichtswerkzeuge mit der Integrationssoftware von Ascential anstrebt. Dabei ist man in guter Gesellschaft, denn auch Business Objects orientiert sich in Richtung Enterprise Information Integration und hat im Dezember entsprechende Entwicklungsabkommen mit dem Spezialisten Attunity Inc. vereinbart. Vergleichbare Allianzen unterhält Business Objects bereits mit den Firmen Meta Matrix und IBM.

Gartner-Analyst Ted Friedman sieht hierin einen klaren Trend für die kommenden Jahre: "Es würde mich überraschen, wenn sich Enterprise Information Integration in Zukunft als isolierter Markt darstellt." Seiner Ansicht nach suchen Anwender nach Möglichkeiten, ihre Business-Intelligence-Software mit möglichst vielen Datenquellen im Unternehmen zu verbinden, weshalb beide Disziplinen zusammenwachsen müssen. (ue)