Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.10.2000 - 

E-Applications noch im Frühstadium

Cognos setzt auf Produktintegration

27.10.2000
BERLIN (as) - Cognos strebt mit seiner Produktstrategie eine umfassende Analyseinfrastruktur für Business Intelligence (BI) an. Spezielle analytische Anwendungen befinden sich trotz erster Ankündigungen noch weitgehend in der Projektphase.

Der Hersteller hat in den letzten zwei Jahren sein Angebot überarbeitet: Liefen die Tools für das Berichtswesen, Ad-hoc-Analyse und Online Analytical Processing (Olap) früher als traditionelle Client-Server-basierte Systeme, so eignen sie sich nun auch für mehrschichtige Web-Architekturen. Zudem entsteht aus einem losen und technisch nicht immer sinnvollen Nebeneinander der Produkte eine Plattform oder einheitliche Infrastruktur für BI, die in den nächsten zwölf Monaten fertiggestellt sein soll.

Für diese Strategie gab es in den letzten Monaten Lob von Analysten und der Börse, die Cognos nun für den Wettstreit im gehobenen BI-Marktsegment gerüstet sehen. Auch die Kunden - so war es zumindest in Berlin immer wieder zu hören - sind im Großen und Ganzen zufrieden mit den Produkten, auch wenn manche angesichts des immer größeren Portfolios an Client- und Server-Modulen langsam den Überblick verlieren. Dieser Tage kam mit "Cognos Query" für Ad-hoc-Reporting im Intranet und Internet wieder ein neues Tool hinzu.

Zudem will nun auch Cognos mit den "E-Applications" so genannte analytische Anwendungen anbieten - wenn auch zunächst nur außerhalb Deutschlands, nur für horizontale Märkte, nur für Großkunden und nur für wenige, ausgesuchte Module einiger ERP-Hersteller sowie für Finanzanalysen. Laut Robert Ashe, Senior Vice President Worldwide Customer Services, gibt es nun acht Standardprodukte, die 60 bis 70 Prozent der Dienste für den Aufbau einer Data-Mart-Lösung liefern. Derzeit gebe es aber noch Internationalisierungsprobleme, auch halte er die Produkte noch nicht für marktreif. Für Partnern stehe zudem ein Entwicklerpaket für weitere Anpassungen bereit.