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30.09.2008

Collax trickst Spammer aus

Die Antispam-Funktion im "Security Gateway" arbeitet mit einer Teergruben-Emulation.

Der Linux-Spezialist Collax hat seine Unified-Threat-Management-Lösung (UTM) "Collax Security Gateway" um eine als "Teergruben-Emulation" bezeichnete Antispam-Funktion ausgebaut. Bei einer "Teergrube" handelt es sich um einen Mail-Server, der ausschließlich dazu aufgesetzt wird, Spam-Aktivitäten zu erschweren.

Verzögerte E-Mail-Annahme

Das Funktionsprinzip der E-Mail-Teergrube beruht darauf, die Annahme von elektronischer Post zu verzögern. Werden - wie bei Massen-Mailings - sehr viele Werbenachrichten gleichzeitig von einem Server aus verschickt, wird dieser blockiert. Sendende Spam-Server lassen sich so mehrere Stunden mit dem Versand einer einzelnen E-Mail beschäftigen. E-Mails, die in der Teergrube hängen bleiben, behindern den Massenversand demnach erheblich.

E-Schrott-Versender haben das Prinzip jedoch mittlerweile durchschaut und brechen die Übertragung beim ersten Verdacht auf eine Teergrube ab - ein Verhalten, das sich Collax zunutze macht. So soll der um die neue Antispam-Funktion angereicherte Collax-Mail-Server für eine leicht verzögerte Annahme von E-Mails sorgen und dem Sender damit vorgaukeln, dass er es mit einer Teergrube zu tun hat. Als Folge dieser Entmutigung der Spammer würden lästige Massen-Mails erst gar nicht zugestellt, so der Anbieter. (kf)