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24.12.1999 - 

Ausbau der Infrastruktur angekündigt

Colt Telecom plant DSL-Dienste in acht deutschen Stadtnetzen

MÜNCHEN (CW) - Colt Telecom investiert rund zwei Milliarden Mark in die Erweiterung seiner Angebotspalette für Geschäftskunden. Der Carrier will Digital-Subscriber-Line-(DSL-)Dienste einführen und sein europäisches Backbone ausbauen.

Der Telekommunikationsanbieter plant in den acht deutschen Städten, in denen er auch ein eigenes Stadtnetz betreibt, innerhalb der nächsten Monate neue Dienstleistungen auf Basis der DSL-Technologie anzubieten.

Diese leisten das vielfache eines ISDN-Anschlusses über herkömmliche Kupferleitungen. Durch den Anschluß von rund 350 Hauptverteilern der Telekom über Glasfaserleitungen sei man in der Lage, auch im Umkreis der Colt-eigenen City-Netze Teilnehmer anzubinden, ohne eine eigene Infrastruktur verlegen zu müssen. Horst Enzelmüller, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Colt Telecom, sieht die Maßnahme als "Ergänzung der bisherigen Kundenanbindung über Glasfaser". Das Ziel sei es, etwa die Hälfte der potentiellen Geschäftskunden in deutschen Städten über Glasfaserleitungen und DSL-Anschlüsse zu integrieren. Auch in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien investiert der TK-Anbieter in die DSL-Technik.

Außerdem will der Carrier seine europäische Netzinfrastruktur ausbauen. Den nordeuropäischen Ring seines derzeit im Bau befindlichen Weitverkehrsnetzes will Colt durch weitere Glasfaserleitungen in Südeuropa ergänzen. Bis Ende 2000 will der Anbieter zudem die Gesamtzahl der europäischen Städte, in denen er ein eigenes City-Netz betreibt, von derzeit 18 auf 26 erhöhen.

Das nötige Kapital hierzu hat sich Colt über die Emission neuer Aktien, Schuldverschreibungen und Wandelschuldverschreibungen beschafft. Auf diese Weise sind rund zwei Milliarden Mark für Investitionen in die Kassen geflossen.