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09.06.2005

Colubris verspricht ein effizienteres WLAN-Switching

09.06.2005
Mit einer proprietären Triplane-Architektur will Colubris die bekannten WLAN-Switching-Konzepte in Sachen Performance überholen.

WLAN-Switching-Produkte der nächsten Generation verspricht die amerikanische Colubris Networks Inc. mit dem "Inmotion Multiservice Controller" (MSC). Damit sollen sich größere Wireless-LAN-Installationen in Unternehmen nicht nur effizienter administrieren, sondern auch besser für die Übertragung von Videos und Sprache nutzen lassen.

Dies will Colubris eigenen Angaben zufolge durch die verwendete "Triplane"-Architektur erreichen, bei der Nutzdaten sowie Kontroll- und Management-Informationen physikalisch voneinander getrennt werden. Ferner bearbeite der MSC Kontrollaufgaben sowohl auf Layer-2-Ebene (etwa für das Roaming zwischen zwei Access Points) als auch auf Layer-3-Ebene (Roaming zwischen verschiedenen Subnetzen).

Einen Performance-Gewinn verspricht der Hersteller dadurch, dass der MSC die zur Authentifizierung gemäß IEEE 802.1x benötigten Schlüssel in einem Cache vorhalte und damit beim Roaming ein schnelleres Einbuchen an anderen Access Points ermögliche, denn die Umschaltzeit liege unter 50 Millisekunden. Davon, so Colubris, würden beispielsweise VoIP-Anwender (VoIP = Voice over IP) profitieren, die über WLAN telefonieren und im Unternehmen mobil sein müssen.

Im Wettbewerb mit Anbietern wie Aruba, Trapeze oder Airespace setzt Colubris zudem auf die Preiskarte: Mit rund 4800 Dollar sei der für 25 Access Points geeignete MSC-5200 deutlich günstiger als ein klassischer WLAN-Switch. Für den MSC-5500, der für 200 Access Points konzipiert ist, verlangt der Hersteller knapp 16000 Dollar.

Allerdings relativiert sich diese Kostenbetrachtung, da die Access Points von Calubris teurer sind als die normalerweise beim WLAN-Switching verwendeten Thin Access Points. Und der Anwender benötigt die Calubris-Produkte, wenn er die Vorteile der Triplane-Architektur voll ausschöpfen will. Bislang gibt es nämlich keinen Standard, der die Interoperabilität zwischen den Access Points verschiedener WLAN-Switching-Anbieter definiert. An einem entsprechenden Entwurf arbeitet die IEEE mit CAPWAP (Control and Provisioning of Wireless Access Points). (hi)