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Inhouse-Kommunikation über TCPIP oder NFS

Com-M-Tex bindet OSF/Motif mit in den Telefaxbetrieb ein

15.02.1991

MÜNCHEN (pi) - Mit "XFAX" erweitert die Münchner Com-M-Tex GmbH ihre bereits vorhandene Comfax-Lösung um die Möglichkeit, den Telefaxbetrieb unter der X-Windows-Implementierung OSF/Motif ablaufen zu lassen.

Der Einsatz des neuen Softwarepakets setzt eine Unix-Umgebung, bestehend aus Unix-Rechnern, X-Terminals, Server, Druckserver und Fax-Gateway, voraus. Die auf einem DOS-PC mit Faxkarte eingehenden Mitteilungen werden an den Server weitergeleitet, dort bearbeitet und dann den jeweiligen Arbeitsplätzen "zugespielt". Die Kommunikation im Inhouse-Bereich erfolgt über Ethernet sowie die beiden darauf aufsetzenden Protokolle NFS und TCP/IP. Über serielle Schnittstellen lassen sich zusätzlich auch Host-Rechner integrieren. Als Einschub-Modul für den Mikrocomputer dient die PC-Karte "Twinfax" von MPS.

Die grundlegenden XFAX-Leistungsmerkmale sind "Empfang", "Senden", "Drucken", "Ablage", "Retrieval" und "Administration". Darüber hinaus stehen dem Benutzer beispielsweise folgende Features zur Verfügung: Display einer ganzen DIN-A4-Seite, Vergrößerungen und Verkleinerungen jeweils um den Faktor 2, zeitversetztes Senden, automatische Wahlwiederholung, Listenerstellung für Rundsendungen, Adreßbuchverwaltung, Zuordnung und Kontrolle von Berechtigungen sowie Ansteuerung von Prüfroutinen.

Die neue Fax-Lösung in einer Preislage ab 6350 Mark wird erstmalig auf der CeBIT vorgestellt. Bereits verfügbar sind die beiden Pakete "Comfax" und "Comtrans". Comfax arbeitet ebenfalls unter Unix, ist jedoch nicht für X-Windows geeignet. Comtrans steuert den Ein- und Ausgang von Nachrichten zwischen lokalen Netzwerken und gestattet dabei Datenübermittlungen via Telex, Datex-P, Wahlmodem oder Telefax.