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05.11.1976

COM-Service oder eigene Anlage?

Die Frage, ob die Benutzung eines COM-Service-Büros der eigenen COM-Anlage vorzuziehen ist oder umgekehrt, läßt sich nur mit einem subjektivierenden "Es kommt darauf an" beantworten, allgemeingültige Kriterien gibt es nicht (siehe auch Thema der Woche, Seite 5).

Je nachdem, ob man nun, die Zahl der zu verfilmenden Seiten, den innerbetrieblichen Verteiler (die Auflage" der Druckausgabe) oder die Kosten zum Maßstab nimmt - von nicht quantifizierbaren "Werten" wie Aktualität oder Sicherheit einmal abgesehen -, wird die Entscheidung von Betrieb zu Betrieb anders ausfallen. Gesichert erscheint zumindest, daß es nicht "schaden" kann, in jedem Fall mit der "Außer-Haus-Verfilmung" zu beginnen: Als "Lernlösung" hat sich die Zusammenarbeit mit einem COM-Service-Betrieb allemal bewährt.

Gegen die eigene Anlage spricht nach Ansicht vieler COM-Anwender, daß das erforderliche Equipment noch zu teuer ist und die laufenden Betriebskosten (Personal, Material, "Ingredienzen") im vorhinein schwer abzuschätzen sind, was daran liegen mag, daß die ganze Entwicklerei, Kopiererei, Dupliziererei etc., die die Mikrofilm-Technik nun einmal mit sich bringt, für den EDV-Mann ein "Buch mit sieben Siegeln" ist, mit dem er sich am liebsten auch nicht näher beschäftigen möchte. Wie andererseits die ausgefuchsten "Mikroformer" von EDV meist nicht viel verstehen. Damit sind zwei dem Einsatz einer eigenen Anlage entgegenstehende, den Service-Gedanken fördernde Faktoren aufgezählt. In Sachen "COM-Service" noch anzumerken: Wichtig bei der Mikroverfilmung außer Haus ist die konkrete Absprache und Einhaltung von Terminen. Das ist eigentlich der einzige problematische Punkt.