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18.07.2006 - 

Im Börsenrückblick

Combots springt zu kurz

Börsenrückblick Combots
Börsenrückblick Combots

In der vergangenen Woche erreichte die Karlsruher Firma Combots, der finanziell bestens ausgestattete Rest von Web.de, einen Meilenstein in der Entwicklung ihrer neuen Kommunikationssoftware. Die Erwartungen waren hoch, denn schließlich handelte es sich um die erste Lösung des Unternehmens seit dem Verkauf des Portalgeschäfts an United Internet im Jahr 2005. Rund 35 Millionen Euro sollen in die Entwicklung geflossen sein, und das Ergebnis enttäuschte die meisten Beobachter.

Die neue Software setzt sich aus bekannten Fragmenten zusammen: Neben Funktionen aus dem Bereich des direkten Gedankenaustauschs (Instant Messenger) finden sich Möglichkeiten für die asynchrone Übermittlung großvolumiger Dateien (E-Mail) und für die Sprachübertragung über das Internet (VoIP). Angereichert wird das Produkt um Avatare, mit denen Nutzer ihre Emotionen ausdrücken sollen. Dabei handelt es sich um eine geschlossene Benutzergruppe (proprietär), und teilnehmen kann man nur auf persönliche Einladung eines bereits Eingeladenen (Googles Marketing-Prinzip). Da die defizitäre Firma das Produkt im Vorfeld nicht gerade zurückhaltend angepriesen hatte, fiel der Sturz an der Börse umso tiefer aus. (ajf)