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24.11.1995

Comdex Herbst '95/Facelifting fuer das Betriebssystem IBM will mit OS/2 optisch zu Windows 95 aufschliessen

LAS VEGAS (gfh) - Unter der Codebezeichnung "Merlin" versucht die IBM, das als altmodisch geltende Outfit zumindest der Client- Version von OS/2 Warp aufzupeppen. Wenn die fuer Mitte 1996 angekuendigte Microkernel-Variante des Betriebssystems mit den Opendoc-Features herauskommt, soll sie Windows 95 nicht nur technisch ueberlegen sein, sondern auch optisch auf den ersten Blick bestechen.

Zu den Eigenschaften der neuen Umgebung gehoert, dass der Desktop- Hintergrund durch die inaktiven Fenster durchscheinen wird, so dass sich die aktiven Fenster besonders deutlich hervorheben. Pop-up- Menues und Dialogfelder sind kuenftig nicht mehr auf die rechteckige Form festgelegt und Fenster lassen sich wie beim Mac auf den oberen Balken "hochrollen". Wer will, kann seine Umgebung zudem voellig ohne Menueleisten gestalten, was die Oberflaeche aufgeraeumt aussehen laesst.

Mit diesem Facelifting reagiert die IBM auf die Klage, dass man bei der bisherigen Produktversion erst ueber die Huerden ungewohnter Begriffe und der wenig ansprechenden Oberflaechengestaltung klettern muesse, bevor man die positiven Eigenschaften des Betriebssystems schaetzen lernen koenne. Bei Windows 95 sei es umgekehrt, dort bewirke die elegante Benutzerumgebung, dass die Kunden die Einschraenkungen des Betriebssystems erst nach einiger Zeit erkennen.