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Analysten rechnen mit weiteren Kaufinteressenten


17.08.2001 - 

Comdisco-Deal: Sungard überbietet HP

MÜNCHEN (CW) - Für Hewlett-Packard (HP) könnte die Mitte Juli angekündigte Übernahme der auf Datenwiederherstellung (Disaster-Recovery) nach Störungsfällen spezialisierten Division von Comdisco platzen. Mit einem Gebot von 775 Millionen Dollar hat Sungard Data Systems den Kampf eröffnet.

Nach einem früheren Angebot will HP für die Erweiterung seines Serviceportfolios lediglich 610 Millionen Dollar hinlegen. Zu einer eventuellen Erhöhung ihres Gebots wollten sich die Kalifornier, die die Übernahme des Disaster-Recovery-Geschäfts von Comdisco im vergangenen Monat als bereits beschlossene Sache angekündigt hatten, bislang nicht äußern.

Aufgrund der zuletzt desolaten Geschäftsentwicklung hatte Comdisco Mitte Juli Antrag auf Gläubigerschutz nach Paragraph 11 des US-Konkursrechts gestellt und mitgeteilt, sein rund 1300 Mann starkes Disaster-Recovery-Geschäft an HP verkaufen zu wollen (siehe CW 30/01, Seite 30).

Gegen die anschließend von dem U.S. Bankruptcy Court for the Northern District of Illinois in Chicago verhängten Auktionsregeln hat der langjährige Comdisco-Rivale Sungard inzwischen Widerspruch eingelegt. Der Anbieter von Finanzsoftware fordert ein fairer gestaltetes Bieterverfahren. Aufgrund der Attraktivität des Übernahmekandidaten, der sich in Sachen Kundenbindung und -zufriedenheit besonders hervorgetan haben soll, dürfte sich der Kreis der Comdisco-Fans nach Meinung von Analysten noch vergrößern. "Es handelt sich schließlich um einen Auktionsprozess", meint Dataquest-Analyst Tony Adams, der ein Mitbieten etwa von IBM für wahrscheinlich hält.