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Die Technik des Mysap.com-Marktplatzes ist out


23.06.2000 - 

Commerce One hilft SAP in neue Märkte

MÜNCHEN (gfh) - Kurz bevor die SAP AG im Rennen um die beste Position auf den internationalen Online-Marktplätzen auszuscheiden drohte, hat der ERP-Marktführer reagiert: Ein weitreichendes Abkommen mit Commerce One bringt das Unternehmen wieder auf Tuchfühlung mit Wettbewerbern wie Oracle oder Ariba.

Seit der Ankündigung von Mysap.com sind die Mitbewerber bei den Online-Marktplätzen an der SAP vorbeigezogen. Die Walldorfer wollen von technischen Problemen nichts wissen und diagnostizieren lediglich ein "Time-to-Market"-Problem. Mit Commerce One holten sie jetzt einen Partner ins Boot, der als Nummer eins bei Marktplatz-Infrastrukturen gilt. Die Gunst des Internet-Startups hat sich SAP durch eine Finanzspritze von 250 Millionen Dollar gesichert und durch die Öffnung der eigenen Kundenbasis für Commerce One.

Nun soll in den kommenden sechs Monaten unter Hochdruck eine noch namenlose gemeinsame Marktplatz-Plattform für den Einkauf erstellt werden. Technisch beruht das geplante Produkt fast vollständig auf den Infrastrukturtechniken von Commerce One. Insofern besteht die an die SAP-Tochter SAP Market übertragene Arbeit vor allem darin, neben den Anwendungen von Commerce One die betreffenden von SAP anzubinden. Konkret geht es um das Supply-Chain-Management und die Business-Intelligence-Software aus Walldorf.

Ungeachtet des Abkommens verweist SAP mit Stolz darauf, dass bereits auf sechs Mysap.com-Marktplätzen gehandelt werde. Dennoch verzeichneten die Walldorfer in den USA zuletzt sinkende Umsätze, weil das Unternehmen als für das Internet-Zeitalter nicht präpariert galt. Inzwischen scheinen Analysten, Anleger und Kunden wieder Vertrauen zu fassen (siehe Seite 12).