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21.01.2000 - 

Börsenspot

Commerce One: Verdienen am E-Business

Nach der Empfehlung von Ariba (siehe CW 46/99, Seite 41) stellen wir heute ein weiteres Unternehmen aus dem Bereich Business-to-Business vor. Commerce One bezeichnet sich selbst als den führenden Anbieter von E-Commerce-Produkten für Unternehmen. Die Lösungen der US-Company automatisieren das komplette Anwendungsspektrum von Ein- und Verkaufsvorgängen zwischen Unternehmen. Besagte Transaktionen werden über sogenannte Marktplätze abgewickelt. Zum Beispiel betreibt Commerce One zusammen mit General Motors den Marktplatz "Trade Xchange" für die Automobilindustrie. Über dieses Portal sollen alle Bestellvorgänge des US-Autogiganten und seiner Zulieferer abgewickelt werden. Allein für diesen Martktplatz ergibt sich ein Umsatzpotenzial von 500 Milliarden Dollar.

Insgesamt plant Commerce One 15 dieser Marktplätze. Zu den Kunden zählen Firmen wie Shell, NTT, Siemens, British Telecom (BT) und Schlumberger. An jedem Dollar Umsatz, der über die Systeme von Commerce One erzielt wird, verdient das Unternehmen einen kleinen Teil mit. Entsprechende Marktuntersuchungen gehen von einem weltweiten Volumen im Jahr 2003 von 1,3 Billionen Dollar aus. Gemessen an den geschilderten Perspektiven des General-Motors-Deals könnte dies aber sogar eine eher konservative Prognose sein. Sollte Commerce One seine führende Position halten können, dürfte sich die Aktie trotz einer be-reits erreichten Verzwanzigfachung des Kurses weiterhin positiv entwickeln. Aufgrund der hohen Volatilität ist die Notiz allerdings nur spekulativen Anlegern zu empfehlen. (Weitere Börsen-Infos unter www.computerwoche.de).

*Stephan Hornung ist Analyst der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMIW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo. Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.