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01.03.1985

Commodore 64 steuert Hopfenextraktion

FRANKFURT (CW) - Ein neuartiges Hopfenextraktionsverfahren, bei dem eine große Brauerei als Lösungsmittel anstelle von Methylenchlorid versuchsweise Kohlensäure einsetzt, steuern jetzt zwei Commodore-Mikros 64. Ein portabler Arbeitsplatzcomputer mißt alle im Betrieb der Versuchsanlage auftretenden Drücke, Temperaturen und Durchflußmengen. Der andere Kleinstrechner überwacht die Meß- sowie Steuerwerte, protokolliert sie und wertet sie aus.

Die Kosten sollen bei der computergesteuerten Extraktionsmethode im Vergleich zu einer herkömmlichen Regelungsanlage nur noch ein Viertel betragen. Den Angaben der Brauerei zufolge wird nach Abschluß der Untersuchungen mit Kohlensäure als Lösungsmittel eine große Produktionsanlage erstellt. Auch dort ist eine Steuerung mit CommodoreRechnern vom Typ 64 geplant.

Der Einsatz eines neuartigen Hopfenextraktionsverfahrens war notwendig geworden, weil das zuvor verwertete Methylenchlorid in den Verdacht gesundheitsgefährdender Wirkung geraten war,