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08.05.1987

Commodore-Chef räumt in US-Dependance auf

WEST CHESTER (CW) - Frühjahrsputz im amerikanischen Headquarter der Commodore International Ltd.: Nach der Entlassung von Chief Executive Thomas Rattigan und fünf Topmanagern erhielten jetzt weitere 50 Mitarbeiter in der Administration in West Chester die Kündigung.

Das unerwartete Ausscheiden Rattigans und sein Entschluß, Commodore auf neun Millionen Dollar Schadenersatz zu verklagen, sind das Ergebnis einer schon länger schwelenden Auseinandersetzung mit Irving Gould, dem Chairman und Mehrheitsaktionär der Company. Rattigan und einige seiner Topmanager hatten sich immer wieder dagegen gewehrt, weitere Personaleinsparungen in der Hauptverwaltung vorzunehmen. Begründung des jetzt geschaßten Chief Executive: Das Büropersonal sei im vergangenen Jahr schon um mehr als die Hälfte reduziert worden; mit weiteren Reduzierungen müsse man daher vorsichtig verfahren.

Nachdem jedoch Irving Gould die Kontrolle über die US-Aktivitäten übernommen hatte, waren die Entlassungen von Insidern bereits erwartet worden. So kündigte Gould auch gleich bei Amtsantritt an, unter allen Umständen die Kosten im Verwaltungsbereich drastisch reduzieren und dafür Marketing und Vertrieb erheblich ausbauen zu wollen.

Gesagt, getan. Rund 50 Mitarbeitern des administrativen Bereichs flatterte danach das Kündigungsschreiben auf den Tisch. Bislang zählte das Verwaltungspersonal in West Chester 200 Mitarbeiter.