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11.09.1992

Company soll PS1- und PS2-Software verkaufen IBM will ihre neue PC-Unit als eine Holding aufbauen

SAN MATEO (IDG) - Über das erst noch zu gründende PC-Unternehmen der IBM Corp. gibt es neue Vermutungen. So soll es unternehmensnahen Quellen zufolge nicht als Spin-off von Mother Blue, sondern eher wie eine eigene Holding-Company aufgezogen werden und mehrere Geschäftsbereiche aufweisen. Vorstand wird dem Vernehmen nach James Cannavino.

In der neuen Company sind einzelene Business-Units für die PS/2-Systeme, die PS/1-Rechner und für die PS/Notes genannten IBM-Laptops geplant. Darüber hinaus soll sich eine eigene Software- und Services-Unit um OS/2 und IBMs PC-DOS kümmern.

Jede dieser Gruppen trägt Unternehmens-Insidern zufolge die Verantwortung für Entwicklung, Produktion, Marketing und den Vertrieb ihrer Produkte. Diese weitgehende Autonomie soll die Units gegenüber Marktveränderungen flexibel halten. Außerdem könnten, so berichten unternehmensnahe Quellen, die jeweiligen Manager für falsche Entscheidungen in der Produktentwicklung und im Marketing direkt zur Verantwortung gezogen werden - das sei etwas völlig Neues bei Big Blue: "Bisher ist noch nie jemand innerhalb des Unternehmens für falsche Entscheidungen zur Verantwortung gezogen worden", erklärt ein langjähriger IBM-Händler. Als Beispiel nennt er OS/2, "ein gutes Produkt mit einer miesen Distribution, die mit etwas mehr Koordination viel besser hätte gestaltet werden können".

Als Leiter der PC-Hardware-Unit ist der bisherige Chef der Entry-Systems Division, Robert Corrigan, im Gespräch. Von Lee Reiswig, heute Kopf der Personal Systems Programming Group, wird erwartet, daß er die neue Software-Unit im Cannavino-Imperium führt.