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13.12.1996 - 

Bei Notebooks liegt Toshiba vorn

Compaq bleibt Spitze im europäischen PC-Markt

Wie Dataquest-Analyst Steve Brazier sagte, habe insbesondere die Stärkung des deutschen PC-Marktes zu dem Wachstum auf dem alten Kontinent beigetragen. Seit dem ersten Vierteljahr 1995 war die PC-Branche zwar gewachsen, jedoch waren die Steigerungsraten immer geringer ausgefallen. In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres wuchs das Geschäft mit PCs noch mit 26 Prozent bei professionellen Kunden und gar 46 Prozent bei Heimbenutzern.

Dieser Zuwachs - in Stückzahlen gerechnet - war bis zum zweiten Vierteljahr 1996 auf sechs respektive zehn Prozent gefallen. Während sich im aktuellen dritten Quartal die Wachstumszahlen bei den sogenannten Home-Usern auf fünf Prozent halbierten, ergab sich bei den Profibenutzern eine Wachstumsrate von 15 Prozent.

Weiterhin Primus der Szene ist Compaq mit 12,9 Prozent Marktanteil im dritten Quartal 1996, gefolgt von der IBM, die es auf knapp neun Prozent brachte. Danach klafft bereits eine Lücke zum Verfolgerfeld, das HP und Dell mit jeweils fünf Prozent Marktanteil anführen. SNI folgt auf dem fünften Platz (4,9 Prozent).

Bei Apple sehen die Dinge nach wie vor eher düster aus: Einmal mehr mußte das Apfel-Unternehmen Marktanteilsverluste hinnehmen - diesmal von fünf auf 4,6 Prozent. Es folgen Toshiba und Vobis sowie Packard Bell (PB) und Olivetti. PB ist insbesondere dank des starken Auftritts in Großbritannien erstmals in die Bestenliste gerutscht.

Erheblich ausbauen konnte Toshiba seinen Marktanteil in Westeuropa bei Mobilrechnern: Lagen die Japaner im dritten Quartal 1995 mit rund 18 Prozent nur knapp vor dem Erzrivalen Compaq, so hängten sie die Texaner im Vierteljahr von Juli bis September 1996 locker ab: Mit fast 28 Prozent Marktanteil gegenüber 16 von Compaq als Zweitplaziertem hat Toshiba sich eine komfortable Führung erarbeitet. Es folgen die IBM (11,9 Prozent) sowie Texas Instruments (fünf Prozent). TI machte im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres (rund zwei Prozent) den größten Sprung. Apple, Dell, Olivetti, Acer sowie Digital Equipment komplettieren das Feld der größten neun Notebook-Hersteller Westeuropas.

Dataquest-Mann Brazier lenkte das Interesse ferner auf die beiden japanischen Akteure, die sich nach entsprechenden Zukäufen anschicken, den Europa-Markt zu stürmen: Fujitsu hat mit der 1995 erfolgten Übernahme von Aquarius und der Einverleibung der ICL-PC-Division ebenso Zeichen gesetzt wie NEC mit seinen Akquisitionen von PB und ZDS. Diese beiden Gruppierungen gelte es künftig zu beobachten, sagte der Analyst.