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09.11.2001 - 

Neue Evo-Notebooks und Ipaq-PDAs

Compaq bringt mehr Minirechner

MÜNCHEN (CW) - Um drei PDAs der "Ipaq"-Reihe und zwei "Evo"-Notebooks erweitert Compaq das Produktportfolio der Kleinrechner.

Trotz eines Preises von 1400 Mark inklusive Mehrwertsteuer positioniert Compaq den "Ipaq H3760" als Einstiegs-PDA. Äußerlich ist er mit dem bisherigen Modell "H3660" identisch. Im Inneren ist rund um den bisher schon verwendeten Intel-Strongarm-Prozessor mit 206 Megahertz der Arbeitsspeicher von 16 auf 32 MB erweitert worden. Die üblichen PDA-Anwendungen laufen jetzt auf dem Microsoft-Betriebssystem "Pocket PC 2002".

An den zwei Modellen der Reihe "H3800" werden Ipaq-Kenner allerdings eine Designänderung bemerken. Compaq hat den Lautsprecher von unten nach oben verlegt. Intern birgt ein H3800-Typ eine Strongarm-CPU, 64 MB RAM und 32 MB Flash-ROM. Das Touchscreen-Display stellt 240 x 320 Pixel in 65 000 Farben dar. Ein Secure-Digital-Erweiterungssteckplatz für Speicherkarten mit 64 oder 128 MB RAM ist integriert. Der Lithium-Polymer-Akku ist mit 1400 Milliamperestunden 50 Prozent stärker als in der "H3700"-Familie, was die Laufzeit der neuen Geräte effektiv um 20 bis 30 Prozent verbessert.

Ab Ende Oktober wird das Modell "H3850" zum Preis von 1500 Mark erhältlich sein. Einen Monat länger muss warten, wer Bluetooth-Technologie in seinem Ipaq integriert haben möchte. Das nämlich gibt es mit dem Modell "H3870", das 1750 Mark kosten wird. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.

Gemeinsam mit den neuen Ipaqs stellt Compaq neue "Expansion Packs" vor. Ab November gibt es das Erweiterungsset "GSM/GPRS", das den PDA zu einem vollwertigen Handy macht. Trotz WAP-, SMS- und Fax-Fähigkeit sorgt ein integrierter Zusatzspeicher dafür, dass nicht das PDA-RAM belastet wird. Die zweite Ausbaumöglichkeit bietet ein "Bluetooth Wireless Pack", mit dem die Modelle H3760 und H3850 die Kommunikationsmöglichkeiten des Ipaq H3870 erhalten. Dieses Pack enthält einen CF-Card-Slot für weitere Zusatzmodule. Ebenfalls im November bringt Compaq eine faltbare Tastatur, eine Minitastatur, ein "Rugged Case", das die Ipaqs stoßsicher machen soll, sowie eine neue Docking-Station für den PC-Anschluss über USB und serielle Schnittstelle auf den Markt. Preise für diese Erweiterungen sind noch nicht bekannt.

In verschiedenen Ausführungen gibt es das Evo-Notebook "N600c": Die Preise (inklusive Mehrwertsteuer) für die Version mit einem auf 866 Megahertz getakteten Mobile-Pentium-III-Prozessor beginnen bei 5999 Mark, für Ausführungen mit einer 1066-Megahertz-CPU geht es bei 7499 Mark los. Weitere Kosten bestimmt die Wahl der Festplatte, die es in Varianten von 10 bis 30 GB gibt.

Identisch ist bei den N600c-Modellen das 14,1-Zoll-Display. Ihm dient eine Mobilversion der ATI-Grafikkarte Radeon mit 16 MB DDR-SDRAM. Die Auflösung beträgt 1024 x 768 Pixel. Gemeinsam ist den Notebooks auch eine Ausstattung mit 128 MB RAM, Infrarot-Port, 10/100-Mbit-Netzwerkadapter und PCI-Modem. Über einen Multibay-Schacht wie bei den "Armada"-Notebooks E und M lassen sich im laufenden Betrieb verschiedene CD-, DVD-, Zip-Laufwerke, eine externe Festplatte oder ein weiterer Akku anschließen. Außerdem kann man den 2,2 Kilogramm schweren Mini-PC N600c in alle Docking-Stations der Armada-Familie integrieren.

Diese Erweiterungsmöglichkeiten über den Multibay-Schacht gibt es auch beim kleineren Modell "N200", das nur 1133 Gramm wiegt. Dafür muss man sich mit einem 10,4-Zoll-Display bescheiden, dessen Controller 4 MB RAM mitbringt. Der Pentium-III-Prozessor ist mit 700 Megahertz getaktet und wird im Akkubetrieb auf 80 Prozent seiner Leistung gedrosselt, um den Ventilator ausschalten zu können und die Betriebsdauer von 2,5 Stunden zu ermöglichen. Die RAM-Ausstattung ist mit 192 MB üppig, die Festplatte hat eine Kapazität von 20 GB. Das Notebook N200 bietet zwei USB-Ports, VGA-Anschluss, RJ-45/11-Port, Infrarot-Schnittstelle, Audioein- und Ausgang, 56K-Modem sowie LAN-Anschlüsse. Der Preis des Geräts beträgt 4999 Mark inklusive Mehrwertsteuer. (ls)