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03.07.1998 - 

Proliant 3000, F100 und S100

Compaq bringt Server und Cluster für Windows NT

Der Proliant 3000 arbeitet mit einem auf 300 oder 333 Megahertz getakteten Pentium-II-Prozessor von Intel, eine Erweiterung auf zwei CPUs ist möglich. Er bietet in der Grundausstattung 64 MB Arbeitsspeicher in ECC-Ausführung, einen integrierten Ultra-Wide-SCSI-3-Controller mit zwei Kanälen und maximal 109,2 GB internen Plattenspeicher. Für Erweiterungen stehen acht Steckplätze zur Verfügung, das System ist bereits für die Hardware-unabhängige Peripherie-Treiberarchitektur I2O vorbereitet. Administration und Wartung werden durch ein Management-Display vereinfacht.

Compaq positioniert das System als File-und-Print- sowie als Datenbank-Server für Abteilungen oder Niederlassungen. Der texanische Hersteller hat den Neuling bereits dem Tpc-C- Benchmark unterzogen und gibt Meßwerte von 8228 Transaktionen pro Minute und ein Preis-Leistungs-Verhältnis von 31 Dollar/Tpm-C an. Damit führt das System derzeit die Liste von Zwei-Prozessor-Servern unter NT 4.0 und SQL Server 6.5 von Microsoft an. Der Proliant 3000 ist als Tower-Modell oder Einbauvariante für einen 19-Zoll-Schrank lieferbar und kostet ab 9400 Mark.

Für Kunden, die unter Windows NT auf höchste Verfügbarkeit angewiesen sind, offeriert Compaq nun auch zwei unterschiedlich leistungsfähige Cluster-Pakete.

Der "Proliant Cluster F/100" besteht - neben den zu verbindenden Servern - aus einem Speichersubsystem mit Fibre-Channel-Anschluß, wahlweise einer Ethernet-Verbindung oder der von Tandem übernommenen "Servernet"-Verbindungstechnik sowie der Software "Microsoft Cluster Server" (MCS). Unter anderem bietet der Hersteller zwei vorkonfigurierte Lösungen auf Basis des "Proliant 1600" oder "Proliant 6500" an. Grundsätzlich lassen sich aber unterschiedliche Modelle koppeln, vorhandene Server können somit eingebunden werden.

Wer nicht die hohe Geschwindigkeit von Fibre Channel benötigt, kann mit der zweiten Cluster-Lösung "S/100" auf die bewährte SCSI-Technik zurückgreifen. Dabei lassen sich bereits vorhandene "Smart-2-Array"-Controller und Recovery-Server-Optionen (RSO) weiternutzen. Das S/100-Kit enthält alle nötigen Bestandteile außer Servern, Speichersubsystemen und eventuell vorhandenen RSOs.