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08.11.1996 - 

Konkurrenz für RISC- und Unix-Systeme

Compaq bringt Workstation unter Windows NT

Die neuen "Professional Workstations" sind zu Preisen zwischen 9000 und 20000 Mark erhältlich und damit laut Compaq deutlich günstiger als vergleichbare Unix-Systeme. Daneben hat sich das Unternehmen bemüht, auf breiter Front Allianzen mit Soft- und Hardwareherstellern zu bilden, die eine Optimierung und Zertifizierung der Systeme sicherstellen sollen.

Neben den bereits durch die Systemarchitektur involvierten Marktführern Microsoft und Intel haben unter anderem Hersteller aus den Bereichen Mechanical Computer Aided Design (MCAD), Finanzwesen und Multimedia-Entwicklung ihre Kooperation mit Compaq bekanntgegeben. Dazu gehören Autodesk, Bentley, EDS/Unigraphics, Dow Jones Telerate sowie Kinetix, Softimage und Adobe. Für die Integration in Unix-Host-Umgebungen zeichnet Hummingbird verantwortlich. Im 3D-Grafikbereich möchte Compaq neben Produkten von Elsa ab dem ersten Quartal 1997 auch mit Intergraph-Beschleunigern auf den Markt kommen.

Die Workstations arbeiten mit einem oder zwei Pentium- beziehungsweise Pentium-Pro-Prozessoren mit 200 Megahertz Taktfrequenz. Als Betriebssystem kommt Windows NT Workstation 4.0 zum Einsatz. Anwender, die aus Kompatibilitätsgründen auf die NT-Version 3.51 angewiesen sind, können mittels Lizenzaustausch auch dieses Release verwenden. Die Maschinen verfügen über einen Ultra-Wide-SCSI-Controller und können bis zu 512 MB Arbeitsspeicher in Error-Correcting-Code-(ECC-)Ausführung verwalten. Ein CD-ROM-Laufwerk mit achtfacher Standardgeschwindigkeit und ein intelligenter "Netflex-3"-Netzwerkadapter vervollständigen die Systeme.

Bei den für 2D-Anwendungen konzipierten Systemen mit Pentium-Chip baut Compaq den "Millenium"-Grafikbeschleuniger von Matrox ein, der mit 2 MB Videospeicher bestückt ist (erweiterbar auf 8 MB). Damit können bis zu 1600 x 1280 Pixel bei 256 Farben dargestellt werden. Die maximale Festplattenkapazität der 2D-Modelle beträgt 4 GB, sie kosten zwischen knapp 9000 und gut 15000 Mark.

Für die 3D-Modelle greift Compaq auf den "Gloria-L"-Beschleuniger von Elsa zurück, der über 8 MB Frame-Buffer-Memory (VRAM) sowie 8 MB Z-Buffer-Memory (DRAM) verfügt. Für grafisch anspruchsvolle Anwendungen bieten die Systeme bis zu zwei Pentium-Pro-CPUs, eine Drei-Knopf-Maus und eine 4-GB-Festplatte. Die Geräte kosten je nach Ausstattung zwischen rund 12000 und knapp 20000 Mark.