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31.07.1992 - 

Neun Monate nach seinem Abschuß

Compaq-Gründer Rod Canion ist jetzt Unternehmensberater

31.07.1992

HOUSTON (CW) - Rod Canion, vor neun Monaten gefeuerter Compaq-Mitbegründer, hat sich jetzt in der DVSzene zurückgemeldet. Zusammen mit Jim Harris, der bei der Gründung des texanischen PC-Herstellers im Februar 1982 ebenfalls mit von der Partie war und Compaq nur wenige Wochen nach Canion verlassen hatte, versucht er sich nun mit einer Unternehmensberatung.

Die neue Gesellschaft, in die Canion und Harris je 500 000 Dollar investierten, trägt den Namen Insource Management Group (IMG), hat ihren Sitz in Houston und beschäftigt bereits zehn Mitarbeiter. Ihnen steht der ehemalige EDS-Executive Ronald L. Fischer vor, der als President und CEO gewonnen werden konnte.

Laut Canion, der als Chairman fungiert, stellt seine Company eine Mischung zwischen der Managment-Beratungsgesellschaft McKinsey & Co. und dem Systemintegrator Electronic Data Systems (EDS) dar. IMG werde Unternehmen dabei unterstützen, ihre geschäftlichen Aktivitäten effizienter und den DV-Einsatz effektiver zu gestalten. Dabei wolle man sich im Computersektor auf die aktuellen Beratungsthemen Downsizing und Abkehr vom Mainframe konzentrieren.

Expansionspläne hat Canion ebenfalls schon geschmiedet. So will er sowohl in den USA als auch in anderen Ländern so schnell wie möglich Niederlassungen etablieren. An mangelndem Geld dürften die Ambitionen des Texaners dabei nicht scheitern.

Für seinen Rauswurf soll Canion von Compaq eine Abfindung von rund 3,6 Millionen Dollar erhalten haben.