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13.09.1996 - 

Fünf neue Modelle vorgestellt

Compaq macht mit Presario-PCs Benutzerfreundlichkeit zum Thema

Die Tisch-Modelle "4108", "4110" und die Minitower-Maschinen "4704", "4712" sowie "8714" bieten - in unterschiedlicher Ausstaffierung - Telefon- und Fax- sowie 3D-Grafik-Funktionen und ein Audiosystem. Internet-Zugang ist über ein eingebautes 33,6 KB pro Sekunde schnelles Daten-Fax-Modem möglich. (Dieses ist allerdings beim Einstiegsmodell "4108" nicht integriert.)

Der eigentliche Kern der Neuentwicklung von Compaq sind aber sogenannte Easy-Access-Buttons. Diese sind an den PC-Gehäusen angebracht. Vier Tasten dienen zur Bedienung des CD-Laufwerks (über das auch Audio- und Video-CDs abgespielt werden können). Die Logos etwa für Vor- und Rücklauf etc. entsprechen den von Consumer-Electronic-Geräten her gewohnten.

Weiter lassen sich vom PC aufgezeichnete Telefonanrufe wiedergeben sowie Telefon- und Fax-Funktionen aktivieren. Eine rote Leuchtdiode zeigt eingegangene Anrufe und Faxe an. Schließlich kann der Presario-Anwender auch noch über einen Smart-Q-Button, also einen Hilfeknopf, ohne Umwege über Software Hilfetexte auf den Bildschirm holen.

Über einen sogenannten Stand-by-Button schaltet man die Presarios in einen Energiesparmodus. Trifft bei "schlafendem" PC ein Fax oder ein Anruf ein, läßt sich die Botschaft trotzdem verarbeiten. Zudem kann man den PC sofort weiter benutzen. Allerdings verbraucht der Rechner in diesem Sleep-Modus immerhin noch 30 Watt Strom.

Die Preise (inklusive Monitor) beginnen bei etwa 3000 Mark. Zum Lieferumfang gehören Lautsprecher, in der Regel an den Monitoren angebracht. Bei den drei Minitower-Modellen 4704, 4712 und 8714 handelt es sich um JBL-Boxen. Als Prozessoren setzt Compaq je nach Modell Intels Pentium-CPUs mit Taktraten zwischen 120 und 200 Megahertz ein. Beigepackt sind ferner mindestens acht beziehungsweise 16 MB Arbeitsspeicher und Festplatten mit Kapazitäten von 1,2 bis 2,5 GB. Die Rechner werden mit Windows 95, "Microsoft Works", Compuserve-Software sowie diversen Unterhaltungsprogrammen ausgeliefert.

Zukunftsmusik, da erst Ende 1996 auf dem Markt, sind die Presario-Modelle "3000". Auf diese ist Compaq besonders stolz, weil sie auch optisch einiges hermachen: Der PC-Hersteller verwendet für die Modelle erstmals einen Flat-Panel-Bildschirm. Außerdem bauten die Texaner einen CD-Wechsler für bis zu vier CDs in das Gehäuse ein. Eine Infrarot-Maus, Lautsprecher von JBL, 3D-Surround-Sound sowie Wavetable-Funktionalität, ein MPEG-Video-Modul, ein Modem und eine 2 GB große Festplatte runden das Design-Konzept der 3000er-Linie ab (siehe auch Kommentar Seite 41).