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22.01.1988 - 

Novemberdaten des Storeboard-Panel bei US-Computershops:

Compaq spürt den Druck der Konkurrenz

DALLAS (CWN) - Der Gewinner des Monats November im amerikanischen Computerfachhandel heißt Apple. Die monatliche Erhebung des Marktforschungsinstituts Storeboard Inc. ergab für den Mac-Hersteller aus Cupertino einen Anteil von über 20 Prozent aller über den Handel verkauften PCs. Bei der texanischen Compaq Computer Corp. hingegen scheint der Boom abzuflauen.

Hatte die DV-Branche unmittelbar nach dem Börsencrash vom Oktober um ihre Umsätze gebangt, erwiesen sich die Befürchtungen im November - zumindest was PCs betrifft - doch als unbegründet. Mit 205 000 verkauften Systemen lag die Stückzahl lediglich um 5 000 Exemplare unter der Zahl vom Oktober. Weil die IBM mit 75 000 Mikrocomputern ihren Vormonatsabsatz fast erreichte, errechnete sich ein minimal verbesserter Marktanteil von 36,5 Prozent. Darin sind freilich - wie immer bei Storeboard - die über Big Blues VBs vertriebenen Geräte nicht enthalten. In den Top Ten schob sich das PS/2-Modell 30 wieder dicht an das Modell 50 heran. Apple baute hier seine Position vor allem mit dem II gs kräftig aus.

Für Compaq verlief der November weniger erfreulich. Zwar konnte kein Computer dem Spitzenmodell Deskpro 386 seinen Rang als führendes Produkt im 386er-Markt streitig machen, im Gegenteil verbesserte sich die relative (an IBMs PS/2-50 gemessene) Position dieses Geräts noch. Doch die Gesamtstückzahl aller von dem texanischen High-End-Anbieter Compaq verkauften PCs sank gegenüber Oktober um ein Achtel auf 30100. Der Marktanteil sackte unter die 15-Prozent-Marke.

Vergleicht man das Novemberergebnis mit dem kumulierten Marktanteil der bisherigen Monate des Kalenderjahrs 1987, hat nur Apple sich verbessern können. Die großen Hersteller von MS-DOS-PCs leiden hingegen sichtlich unter dem Erfolg der "Sonstigen", sprich: der kleineren Clone-Hersteller. Bei Compaq kommt hinzu, daß die Verfügbarkeit des Betriebssystems OS/2 nun die IBM-Systeme PS/2-60 und -80 zu ernstzunehmenden Konkurrenten macht.