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08.02.2002 - 

Proliant-Server nun auch zum Einstecken

Compaq stellt die ersten Blades und Software vor

MÜNCHEN (kk) - Bereits im vergangenen Sommer hat Compaq das eigene Konzept für Blade-Server erklärt. Nun wurden die ersten Produkte gezeigt.

"Proliant BL10e" nennt Compaq die erste Serie von steckbaren Servern. Sie arbeiten mit Intels stromsparendem Pentium-III-Prozessor (700 Megahertz) und bis zu 1 GB Hauptspeicher. Außerdem enthalten die Platinen zwei Ethernet-Anschlüsse sowie eine Festplatte mit 30 GB für das Betriebssystem.

Bis zu 20 der Ein-CPU-Modelle lassen sich in ein Einschubgehäuse einpassen. Hier werden die Server mit Strom und Kühlung versorgt. Die entsprechenden Aggregate sind doppelt ausgelegt und lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Der "e-Class"-Einschub bindet die installierten Blades in das Netz ein und erlaubt innerhalb des Gehäuses den gemischten Betrieb von Blades unter Windows 2000 und Linux. Für die Vernetzung setzt Compaq derzeit auf Ethernet, der Fibre Channel ist aber in Vorbereitung. Mit den Ausmaßen von drei Höheneinheiten und einer Breite von 19 Zoll passt der Einschub in ein Standard-Rack. Voll bestückt bietet es Platz für 280 BL10e-Server.

Wichtig für die Inbetriebnahme und die spätere Verwaltung so vieler Einzelrechner sind Hilfsprogramme wie das "Rapid Deployment Pack", das Compaq in Zusammenarbeit mit Altiris entwickelt hat. Das kostenpflichtige Programm (119 Dollar) automatisiert die Softwareverteilung und erlaubt unter anderem das Anlegen der Server-Profile pro Rack, Einschub und Steckplatz. Ein weiteres Tool ist das "Integrated Lights-out Advanced Pack" für die Verwaltung von entfernter Stelle aus, für das Compaq 350 Dollar verlangt. Kostenlos liefert der Hersteller nur das "Foundation Pack" für die Installation und Konfiguration mit. Die Programme werden im Idealfall von einem Extra-Server gestartet. Compaq will die Blade-Rechner ab sofort ausliefern. Ein einzelner BL10e kostet 2350 Euro, im Zehnerpack sind sie für 22 200 Euro zu haben. Das Einschubgehäuse inklusive Management-Modul schlägt zusätzlich mit knapp 8000 Euro zu Buche. Den Ein-Prozessor-Maschinen will Compaq im zweiten Quartal eine Version mit zwei CPUs folgen lassen.