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15.01.1993 - 

Amerikanische PC-Hersteller landen in Japan

Compaq und IBM unterbieten NEC auf dem japanischen Markt

Compaq startete das Rennen um die Gunst der Kunden mit einem Standard-PC fuer 1600 Mark. In den ersten drei Tagen konnten die Texaner 4000 Geraete verkaufen. IBM zog wenig spaeter mit einem Mittelklassegeraet fuer unter 2500 Mark nach. Beide Unternehmen warten auf die Reaktion des PC-Marktfuehrers NEC, der 1991 53 Prozent Marktanteil hatte. Kobayashi, Mitglied im Vorstand von NEC, sagte bisher nur, "NEC sei derzeit auf einen Wettbewerb ueber den Preis nicht vorbereitet". Diese Aussage koennte der Wahrheit sehr nahe kommen, da die Vereinigung aller Elektronikhersteller in Japan schaetzt, dass der Umsatz ihrer Mitglieder 1992 um ueber zehn Prozent niedriger ausfallen wird als ein Jahr vorher. Allerdings enthalten Prognosen fuer die Entwicklung des fernoestlichen Computermarktes mehrere Unwaegbarkeiten: Einerseits besitzen nur elf von 100 Japaner einen PC, waehrend in den Vereinigten Staaten 29 von 100 Einwohner ueber einen Computer verfuegen. Andererseits wagt kein Analyst eine Aussage, ob und wann mehr Rechner verkauft werden koennen. Schliesslich bleibt ein Verkaufshindernis garantiert bestehen: Eine Textverarbeitung mit dem japanischen Alphabet ist sehr kompliziert zu programmieren, weil die japanische Schrift aus mehreren Tausend komplizierten Zeichen besteht, die ueberdies noch mit zwei Hilfsalphabeten fuer Fremdbegriffe verknuepft werden muessen.