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08.03.1996 - 

High-end-Geraete werden billiger

Compaq will Marktanteile mit Preisreduzierungen gewinnen

Der geplante kuehne Preissprung nach unten soll den Marktanteil der Pfeiffer-Company, der sich seit zwei Jahren bei rund zehn Prozent eingependelt hatte, vergroessern. Compaq verzichtet dafuer auf einen Teil der dicken Gewinne im High-end-Geschaeft, die das Unternehmen in diesem Bereich als De-facto-Alleinanbieter erzielte, wie das "Wall Street Journal" schreibt. In juengster Zeit haetten zudem IBM und Hewlett-Packard mit entsprechenden Angeboten am Compaq-Umsatz geknabbert.

Daryl White, Compaqs US-Finanzvorstand, bestaetigte, dass man die Ziele fuer das neue Jahr sehr hoch gesteckt hat und ein Wachstum erreichen will, das deutlich ueber dem des Marktes liegt. So soll laut Plan das erste Quartal 1996 eine Umsatzsteigerung von 35 Prozent gegenueber dem Vorjahr bringen, als man Waren fuer knapp drei Milliarden Dollar verkaufte. Tatsaechlich konnte die Firma im Januar und Februar aber die Planzahlen nicht erreichen, was, so White, ein Grund fuer die jetzt angekuendigten Preissenkungen war.

Solches duerfte sich aber auf den Gewinn niederschlagen, der in dieser Dreimonatsperiode unter dem des vierten Quartals 1995 liegen wird. "Vermutlich werden wir auch im zweiten Quartal dieses Jahres die angestrebten 23 Prozent bei der Bruttogewinnspanne nicht erreichen", warnte Finanzchef White.

Das "Wall Street Journal" erwartet fuer die kommenden Monate weitere Preisnachlaesse bei PCs, da am Markt fuer Komponenten keine Knappheit mehr herrsche. Im Gegensatz zu frueheren Jahren gebe es beispielsweise genuegend Memory-Chips. Hinzu kommt, dass die Absatzmaerkte nicht mehr so stark wachsen wie frueher: Stiegen die PC-Verkaeufe 1995 weltweit um 25 Prozent, so erwartet man fuer dieses Jahr nur mehr ein Wachstum von 15 bis 20 Prozent. Dataquest prognostiziert fuer die USA eine Steigerung von lediglich 13,5 Prozent.