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02.10.1998 - 

Ein Drittel der Belegschaft soll gehen

Compaq zahlt hohen Preis für DEC-Integration

Zeit ist Geld, lautet die Devise für Managerin Huy. Je länger die mit der Firmenzusammenführung entstandenen Unwägbarkeiten dauern, desto gefährdeter sind Umsatz und Profit für das noch laufende und das kommende Geschäftsjahr. 1998 muß Digital mit einem negativen Betriebsergebnis von 5,5 Prozent des Nettoumsatzes beziehungsweise einem operativen Verlust von 63 Millionen Dollar rechnen. Im kommenden Jahr befürchtet die Führungs-Crew gar einen Umsatzeinbruch von 20 Prozent.

Dringend notwendig sei deshalb eine rigide Kostendämpfung und Umstrukturierung des Unternehmens, bevor es in den Compaq-Konzern aufgenommen werden könne. Mit den heutigen Organisationsformen und Strukturen, so ein Insider bei Digital, sei das Unternehmen nicht mehr überlebensfähig.

Huy steht mit dem Rücken zur Wand. Einerseits will sie sich von rund einem Drittel der Mitarbeiter aus den Bereichen Multivendor Customer Services (MCS) und Network Systems Integra- tion Services (NSIS) trennen. Im Vertriebs- und Marketing-Bereich soll gar die Hälfte aller Mitarbeiter gehen oder bei anderen Unternehmen untergebracht werden. Dem steht aber der tariflich gesicherte Kündigungsschutz entgegen, den der Betriebsrat für die Digital-Mitarbeiter früher ausgehandelt hat. Die Verunsicherung hat bereits auf viele Kunden übergegriffen (siehe Seite 9).