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06.10.2000 - 

Mysap.com läuft auf dem Kleinstrechner Ipaq

Compaqs Capellas reitet auf der mobilen Erfolgswelle

MÜNCHEN (CW) - Mit dem Kleinstrechner Ipaq erlebt Compaq einen offenbar unerwarteten Nachfrage-Boom. Jetzt strickt CEO Capellas daraus eine eigene Angebotspolitik für Mobilgeräte.

Michael Capellas hat die Internet-Revolution durchschaut: "In Phase eins ging es darum, die Millionen Seiten von digitalen, statischen Inhalten mittels zentraler Server in das Web zu bringen." Jetzt erleben wir Server-Farmen, die der Web-Gemeinde die multimedialen Inhalt zur Verfügung stellen. Aber das ist nach Ansicht des Topmanagers schon überholt, denn "der Inhalt wird zum König im nächsten Stadium der Internet-Evolution". Dies bedeute allerdings, dass erfolgreiche DV-Hersteller neben der Hardware Zusatzdienste anbieten müssten.

Für das Backend bringe das schnelle Web- und Cache-Server sowie ausgefeilte Speicherkonzepte. Auf Benutzerseite kämen die Handhelds in Mode, die drahtlos E-Mail empfangen und Musik aus dem Web ziehen. Zudem werden die gelieferten Inhalte zunehmend personalisiert. Deshalb will sich Compaq in Zukunft auf zwei Bereiche konzentrieren: die drahtlose Kommunikationstechnik und den Breitband-Internet-Zugang.

Auf dem Markt für drahtlos agierende Kleinrechner hat Compaq mit dem Ipaq einen Volltreffer gelandet. Ursprünglich rechneten die Houstoner mit einer Liefermenge von 7000 Stück pro Monat; jetzt soll die Produktion schnellstmöglich auf 50000 Geräte geschraubt werden. Wenn Anfang 2001 höher auflösende Displays verfügbar sind, will Capellas bis zu 100000 Ipaqs im Monat fertigen lassen.

An diesem Erfolg will auch SAP partizipieren: Die Walldorfer schlossen jetzt mit Compaq eine strategische Allianz, die die Arbeitsumgebung "Mysap.com" weltweit den mit Ipaqs ausgestatteten SAP-Mitarbeitern zur Verfügung stellen soll. Als erstes werden die Topmanager von SAP sowie die Verkaufs- und Beratungstruppe mit entsprechend konfigurierten Geräten versorgt.