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25.10.1996 - 

Zukünftig mit umfangreichen Verwaltungs- und Management-Tools

Compaqs Proliant-Server hilft DV-Managern bei der Fernwartung

Der Proliant 2500 läuft mit einem beziehungsweise zwei Pentium-Pro-Prozessoren, die mit 200 Megahertz getaktet sind. Die Systemplatine des "Proliant-1500"-Nachfolgers haben die Texaner selbst entworfen. Zu den Eigenschaften des Compaq-Servers gehören Festplatten, die während des Betriebs ausgetauscht werden können (hot-pluggable) zudem unterstützt die Maschine redundant ausgelegte Netz-Interface-Karten. Außerdem baute Compaq in die CPU-Platine ein weiteres sogenanntes Backup-Power-Modul für die Pentium-Pro-Prozessoren ein.

Unterstützung diverser Unix-Umgebungen 1997

Zur Standardausstattung des Rechners gehören 32 MB Arbeitsspeicher in ECC-Technologie (ECC = Error Correcting Code), der auf maximal 1 GB erweitert werden kann eine Ethernet-Schnittstellen-Karte mit 10 Mbit/s und 100 Mbit/s sowie die Unterstützung von Wide-Ultra-SCSI. Extern läßt sich der Proliant-Server mit bis zu 270 GB Massenspeicher ausstatten.

Compaq liefert den Proliant 2500 mit der Integrated Remote Console (IRC) aus, die es zusammen mit Software ermöglicht, Überwachungs- und Kontrollaufgaben von einem entfernt stehenden System zu übernehmen. Auch kann eine havarierte Maschine per Fernwartung wieder hochgefahren werden.

Außerdem teilte Compaq mit, daß man die mit jedem Server ausgelieferte Software "Smartstart" verbessert habe. Das Werkzeug, mit dem Software-Installationen automatisiert ablaufen, soll in Version 3.10 besser mit anderen Applikationen integrierbar sein.

Speziell für Anwender, die über Unix-Maschinen und -Server verfügen, unterstützt Compaq zudem HPs "Openview Network Node Manager" in der Version 3.31. In den USA wird das Unternehmen eine hieran angepaßte und portierte Version von Compaqs "Insight Manager", einem System-Management-Tool, das insbesondere Hardwarefehler erkennt und meldet, für unter 5000 Dollar anbieten. Im Gegensatz zu IRC muß der Insight Manager vom Anwender installiert werden. Das Werkzeug arbeitet zudem nur, wenn auch das Betriebssystem läuft. Dafür bietet der Insight Manager Alarmfunktionen und laut Compaq umfangreichere Analyse- und Management-Tools.

Zudem gibt es optional nach wie vor das "Remote Inside Board". Diese Karte ist unter anderem mit einem Modem und einem eigenen Netzteil ausgestattet. Auch wenn der Server ausfällt, kann man auf diese Diagnose- karte noch zugreifen.

Anfang kommenden Jahres werde man, so Compaq weiter, Version 4.1 von HPs Network Node Manager sowie die AIX-Variante von IBMs "Netview" und "Spectrum" von Cabletron unterstützen. Der Insight Manager soll künftig zudem mit Management-Werkzeugen von der BMC Software Inc., der Boole & Babbage Inc. sowie von Novell und Seagate Software kooperieren können.

Die Proliant-2500-Server unterstützen Netware, SCO Unix, NT, OS/2 sowie Banyan Vines. Die Einstiegspreise sollen bei 6000 Dollar liegen.