Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.04.1997 - 

Börsenspot

Comparex: Erfolgsbeteiligung via BASF

Von Arnd Wolpers*

1996 schüttete die Comparex Informationssysteme GmbH inklusive bereits versteuerter Gewinne aus der Vergangenheit 132,7 Millionen Mark an die Mutter BASF aus. Damit trägt das Mannheimer Unternehmen in erheblichem Umfang zum Beteiligungsergebnis des BASF-Konzerns bei. Anleger, die vom Comparex-Erfolg profitieren wollen, müssen dies also über den Umweg der BASF-Aktie tun.

Der Ertrag vor Steuern stieg 1996 im Vorjahresvergleich um 18 Prozent auf rund 90 Millionen Mark; der Jahresüberschuß kletterte von 33 auf 53 Millionen Mark. Die IT-Company profitierte vor allem vom Vertrieb neuer Großrechnermodelle im Zusammenhang mit der vielzitierten Renaissance der Mainframes. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen die Mannheimer mit einer weiteren Steigerung der Stückzahlen um rund ein Drittel.

Im vergangenen Jahr wurde der Umsatz zu beinahe 80 Prozent vom Inlandsgeschäft getragen. Gemäß einer Absprache mit Hitachi Data Systems ist Comparex für den Europavertrieb der entsprechenden Komponenten mit Ausnahme Frankreichs, Englands und Italiens zuständig. Dort und außerhalb Europas betreiben die Japaner das Geschäft selbst. Comparex beabsichtigt langfristig, den Anteil der nicht hardwaregetragenen Umsätze auf über 50 Prozent anzuheben. Vor dem Hintergrund der starken Nachfrage nach Mainframes ist man von diesem Ziel derzeit aber noch weit entfernt. Mit einer Kapitalrendite von 18 Prozent schnitten die Mannheimer deutlich besser als die Mutter (elf Prozent) ab, deren Stammgeschäft allerdings auch wesentlich kapitalintensiver ist.

*Arnd Wolpers ist Geschäftsführer der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüberhinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere kursschwankungen gekennzeichnet.