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18.03.1994

Computer-Aided Software Engineering

Erfunden wurde das CASE-Konzept in den 60er Jahren auf einer Nato- Tagung in Garmisch-Partenkirchen. Ziel war, der damaligen Generation von Programmierkuenstlern durch ingenieursmaessige Vorgehensweisen Software abzutrotzen, die weniger durch geniale Algorithmen bestach als durch Klarheit, Wartbarkeit und nachpruefbare Qualitaet. Schon bald wurden die Methoden durch Softwarewerkzeuge ergaenzt.

Hohe Einfuehrungskosten und die oft langen Entwicklungszeiten lassen den Einsatz dieser Technik allerdings nur dort sinnvoll erscheinen, wo die Aufgaben ohne CASE-Tools nicht mehr zu bewaeltigen sind. Da solche Schwierigkeiten laut Butler Bloor vor allem bei herkoemmlichen Mainframe-Programmen auftauchen, beschraenkt sich die Marktnische der CASE-Anbieter fast ausschliesslich auf diesen Bereich.

Dennoch ist der CASE-Ansatz fuer die Anwender attraktiv, weil er auf einer allgemeinen Ebene ueber der Programmiersprache ansetzt. Das hat den Vorteil, dass sich unterschiedliche Entwicklungswerkzeuge je nach Bedarf besser integrieren lassen als etwa mit 4GL-Generatoren.

Daraus ergibt sich fuer die Analysten von Butler Bloor folgende Aufgabenteilung: Die Anwendungsentwicklung geschieht mit einer reichhaltigen Palette an Werkzeugen, die durch eine zentrale CASE- Umgebung eingebunden werden.

Fuer die Integration der Anwendungsentwicklung in ein unternehmensweites Konzept ist allerdings ein Repository vonnoeten. Es war daher ein herber Rueckschlag fuer die Branche, als Big Blues Repository Manager for MVS scheiterte. Inzwischen bieten die meisten Anbieter eigene Repositories an, setzen aber auch auf moderne Techniken fuer den Client-Server-Betrieb in heterogenen und verteilten DV-Umgebungen.