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04.06.1982

Computer erntet Lob von Medizinern

MÜNCHEN (VWD) - Ein hohes Lob spendeten am zweiten Tag des Deutschen Chirurgenkongresses in München mehrere Wissenschaftler in Vorträgen dem Einsatz von Computern in der Medizin.

Die Computertomographie, sagte Prof. Paul Gerhardt von der Röntgenabteilung am Zentrum für Chirurgie der Universität Heidelberg habe die bildgebende Diagnostik und das therapeutische Vorgehen wesentlich beeinflußt. Es wurden bereits entscheidende Fortschritte bis zu den heute in der Anwendung befindlichen Geräten der dritten und vierten Generation gemacht. "Trotz hoher Anschaffungs- und Unterhaltskosten führt die gezielte Anwendung schließlich zur Kostensenkung durch Verringerung des diagnostischen Aufwandes und durch Verkürzung der Dauer vom Krankheits- bis zum Behandlungsbeginn."

Prof. Hans Werner Pia von der Neurochirurgischen Universitätsklinik in Gießen sprach im Zusammenhang mit der Computertomographie sogar von einer "diagnostischen Revolution" der Schädel-, Hirn- und Rückenmarkerkrankungen. Die sofortige Diagnose raumverdrängender Blutergüsse (Hämatome) gewährleistet frühzeitige Operationen. Auch Hirntumore seien erfaßbar.