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25.03.1977 - 

CAD-Möglichkeiten:

Computer im Konstruktionsbereich

Das Firmenziel der Ingenieurgemeinschaft IKOSS GmbH, Stuttgart, besteht darin, modernes Ingenieurwissen mit einer leistungsfähigen Computertechnik zu kombinieren und damit technisch-wissenschaftliche Probleme optimal, d. h. zeit- und kostensparend zu lösen.

Insbesondere die Kundenspezifische Konzipierung, Vermietung und der Verkauf von schlüsselfertigen CAD-Systemen haben im Leistungsangebot des IKOSS einen Schwerpunkt gefunden.

Vom Idealkonzept des CAD, einer geschlossenen Programmkette, die in der Lage ist, alle Phasen vom Konstruktionsentwurf bis hin zur Fertigungssteuerung abzudecken, sind wir bekanntlich noch weit entfernt. In den schlüsselfertigen Anwendungen haben die Anbieter interaktiver graphischer Arbeitsplätze, insbesondere in der zweidimensionalen Konstruktion von Funktionsplänen (z. B. Auslegung und Herstellung von Leiterplatten, Konstruktion von elektrischen Schaltplänen), beachtliche Erfolge verbuchen können.

In der dreidimensionalen Konstruktion im Maschinenbau, die eine

direkte Verbindung zur NC-gesteuerten Fertigung zuläßt, sind bisher lediglich Insellösungen bekannt, die Anwendungen für spezielle, eng begrenzte Aufgabenteilbereiche darstellen.

Erstmalig auf "Minis"

Während bei den interaktiven graphischen Systemen die rechnerunterstützte Umsetzung des zeichnerischen Entwurfs im Vordergrund steht, ist es das Ziel der IKOSS Systeme, Methoden des konstruktiven Ingenieurwesens, deren Anwendung in der Vergangenheit mehrheitlich auf Groß- oder Größtcomputer beschränkt war, auf dem CAD-Arbeitsplatz zu verifizieren und damit an den Arbeitsplatz zu bringen.

In der jetzigen ersten Ausbaustufe können zwei repräsentative Bausteine angeboten werden: das Finite-Element-System. (FEM-System) TOPAS und das Mechanismen-Engineering-System DISKO. Mit dem FEM-System TOPAS ist es erstmalig gelungen, ein universelles FEM-Programmsystem für statische, dynamische und Temperaturfeld-Probleme von theoretisch unbegrenzter Problemgröße auf einem Minicomputer lauffähig zu machen. Das war bisher nur auf Großrechnern möglich. Der Baustein DISKO ermöglicht die quantitative Lösung von Getriebeproblemen jeglicher Art, indem er die rechnergestützte Simulation von Kurven- und Koppeigetrieben durchfuhrt.

Der CAD-Arbeitsplatz kann aus folgenden Komponenten bestehen:

- leistungsfähiger Minicomputer mit 16 bit-Struktur (z. B. PDP 11/34 bis PDP 11/70, DIETZ 621)

- Hauptspeicher von minimal 80 K-Worten

- Peripheriegeräte: Plattensysteme, Magnetband, Schnelldrucker, Lochstreifenleser/-stanzer, Lochkartenleser, Plotter, Bildschirmgeräte, Tablettizer, XY-Schreiber, Datenfernübertragungseinheiten (siehe Foto).

Leistungsfähige-Betriebssysteme

Mit speziellen remote-job-entry-Modulen ist der Anschluß an nahezu alle Großrechnersysteme möglich, was den CAD-Arbeitsplatz in die Lage versetzt, als Terminal eines Großrechners zu arbeiten.

Für den IKOSS CAD-Arbeitsplatz stehen eine Reihe leistungsfähiger Betriebssysteme zur Verfügung: Sie zeichnen sich aus durch benutzerfreundliche JOB-CONTROL-Sprachen, einheitliche und kurze Kommandos, klare und präzise Systemmeidungen, verbunden mit den Vorteilen einfacher Erlernbarkeit und leichter Handhabung. Das Spektrum reicht von Einzelbenutzer-Betriebssystemen über Time-sharing-Systeme bis hin zur Multiprogrammlerung: mit prioritätsgesteuerter Abwicklung der Programme und Realtime-Unterstützung.

Oft will der Benutzer über den Einsatz der vorhandenen CAD-Bausteine hinaus weitere Applikationen in den CAD-Arbeitsplatz integrieren. Hier treten dann Fragen auf wie:

Sind entsprechende Schnittstellen definiert, - bestehen Umstellungsschwierigkeiten bei der Integration, von vorhandenen Programmen in die CAD-Software usw.?

Phasen der Problemlösungen

Meistens fehlen dem Benutzer die hierfür spezifischen Kenntnisse. IKOSS übernimmt daher das Projektmanagement für geschlossene Software-Probiemlösungen und trägt die Verantwortung für den Hardware- und Software-Part. Folgende Phasen werden dabei durchlaufen:

- Leistungskatalog des geforderten Gesamtsystems (Pflichtenheft) in Zusammenarbeit mit dem Kunden erstellen

- Konfiguration des Gesamtsystems (CAD-Software-Bausteine, Hardware, Basis-Software)

Kalkulation auf Festpreisbasis und Angebot mit Finanzierungsmöglichkeiten (Kauf, Leasing) - Durchführung von Programmierarbeiten (falls erforderlich) - Aufstellen der Hardware-Konfiguration, Implementierung der Basis-Software und der CAD-Basis-Software (in der Regel bei IKOSS) - Installation und Abnahmetest beim Kunden

- Schulung der Anwender

- Wartung.