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25.04.1980

Computer sprechen schlechter

MÜNCHEN (to) - Im Rahmen einer Ausschreibung der Deutschen Bundespost entwickelte die Alois Zettler Elektronische Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit der Siemens AG, beide München, zwei Fernsprechapparate mit eingebautem Anrufbeantworter. Im einen Fall wird die Sprache auf Mikroelektronikbausteinen elektronisch, in der anderen Version auf Minidisketten mechanisch aufgezeichnet.

Wie ein Pressesprecher von Zettler mitteilt, steht die elektronische Lösung gegenüber der mechanischen heute noch in einem Preisverhältnis von sechs zu eins. Im Hinblick auf den Preisverfall im Bereich der Mikroelektronik stehe aber zu erwarten, daß sich das Verhältnis im Laufe der nächten zwei bis drei Jahre auf ein Drittel reduziert. Heute müsse für die elektronische Ausführung ein Preis von etwa 3 700 Mark gerechnet werden. Dies sei für eine breite Anwendung trotz der Vorteile, die im geringen Wartungsaufwand und Platzbedarf liegen noch zu hoch.

Der neue Anrufbeantworter, den Zettler auf der Hannover-Messe demonstrierte, speichert menschliche Sprache auf 64 K-Rams originalgetreu, wobei die maximale Sprechdauer auf 22 Sekunden begrenzt ist. Die Wiedergabequalität kann nach dem Urteil des Zettler-Pressereferenten nicht der synthetischen Computersprache gleichgesetzt werden. Sie stehe einer mechanischen Aufzeichnung in nichts nach.