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06.04.1984 - 

Zentrallager in Luxemburg eröffnet:

Computerland stärkt Präsenz in Europa

LUXEMBURG (CW) - Deutlich ausbauen will die amerikanische Computerland Corp. ihre Präsenz in Europa. Zur Unterstreichung ihrer Expansionspolitik wird die Franchise-Gruppe noch im Laufe Dieses Jahres ein Regionalbüro in der Bundesrepublik eröffnen.

Wie das Unternehmen bei der Eröffnung seines Europa-Zentrallagers in Luxemburg bekanntgab, soll die Zahl der Franchiser in Deutschland gegenüber 1983 auf 14 verdoppelt werden. Für fünf der sieben neuen Geschäfte seien die Verträge bereits unter Dach und Fach.

Während Computerland nach eigenen Angaben seit seinem Bestehen insgesamt mit Gewinn arbeitet befinde man sich in Europa noch in der Investitionsphase. 1983 erzielten die europäischen Franchiser des "Computer-McDonalds" einen Umsatz von 25,5 Millionen Dollar. Zwar sei diese Zahl gemessen am Gesamtumsatz gering, doch war die Zuwachsrate mit 305 Prozent gegenüber dem Vorjahr gut dreimal so groß wie im internationalen Durchschnitt. Insgesamt setzten alle 630 Computerland-Shops 1983 knapp eine Milliarde Dollar um.

Für den deutschen Markt hat die Computerland-Konzeption, die den Franchise-Partnern günstige Einkaufskonditionen und das Know-how für den Aufbau eines Computer-Shops bietet, allerdings einen entscheidenden Schwachpunkt. Die Händler sind gezwungen, den Großteil ihrer anwendungsbezogenen Software von nationalen Anbietern zu kaufen, da die amerikanischen Pakete in den seltensten Fällen die Ansprüche hiesiger Computeranwender befriedigen.

So kann die US-Zentrale eigentlich nur für die Hardware Einkaufsvorteile bieten. Doch es ist abzusehen, daß der Anteil der Hardware am Umsatz des Computereinzelhandels in seiner Bedeutung weiter zurückgeht. Ihre Franchise-Gebühren aber berechnen die Amerikaner nicht nach dem Volumen, das über die Computerland-Zentrale geordert wird, sondern nach dem Gesamtumsatz des jeweiligen Shops.