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Ex-IBMer Hanitzsch neuer Deutschland-Chef


29.06.1990 - 

Computerland will in der DDR sechs Shops eröffnen

MÜNCHEN (see) - PC-Franchiser Computerland, mit 14 000 Mitarbeitern von 800 Computerläden in 34 Ländern vertreten, hat sich für das laufende Geschäftsjahr 1990 ein Umsatzziel von 5,85 Milliarden Mark gesetzt; im am 30. September 1989 abgelaufenen Fiskalzeitraum hatten die Franchise-Nehmer Hardware, Software und Services für 5,13 Milliarden Mark verkauft.

Chief Executive Officer Mauro Marcucci rechnet für seinen Regionalbereich, Computerland Europe, mit einem schnelleren Wachstum als für das US-Unternehmen.

Nach einem Geschäftsvolumen von 611 Millionen Mark in 1989 erwartet Marcucci nach eigenen Angaben, daß bis Ende September 1990 die 157 europäischen Verkaufspartner 810 Millionen Mark umgesetzt haben werden.

95 Prozent der Computerland-Shops, so der Europachef, arbeiten profitabel. Die durchschnittliche Umsatzrendite betrage 4,5 bis fünf Prozent vor Steuern, obwohl die Händler häufig gezwungen seien, im Preiskrieg mitzuhalten und ihre Ware mit Rabatten von bis zu 45 Prozent zu verschleudern, klagte Marcucci.

Die deutsche Computerland GmbH, Köln, präsentierte auf einer Veranstaltung in München einen neuen Geschäftsführer: Wolfgang Hanitzsch, langjähriger IBMer und von 1987 bis 1990 Vertriebschef bei Taylorix, löst David Harvey ab. Der deutsche Franchise-Bereich, mit bisher 20 Filialen, plant laut Hanitzsch bis Mitte 1991 die Einrichtung von mindestens sechs Shops in der DDR; der Anfang werde in Gera, Leipzig und Rostock gemacht werden. 127 Millionen Mark flossen hierzulande 1989 in die Kassen der Franchise-Nehmer; 1990 sollen es 170 Millionen Mark werden, hofft Hanitzsch.