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22.04.1994

Computervision erhaelt groessten Einzelauftrag

FRAMINGHAM (IDG) - Die Computervision Corp. hat mit der britischen Rolls-Royce Aerospace Group ein Abkommen ueber den Verkauf von 1000 Lizenzen des CAD-Pakets "CADDS 5" geschlossen. Das Auftragsvolumen betraegt etwa 21,4 Millionen Dollar.

Rolls-Royce und Computervision arbeiten seit 1979 auf dem Gebiet CAD- und Fertigungssysteme fuer Antriebe in der Luftfahrt zusammen. Die Triebwerke beispielsweise fuer die Boeing 777 und den Airbus A330 hat der britische Konzern mit Computervision-Software entwickelt. Der nun abgeschlossene Deal soll das groesste Einzelgeschaeft des CAD-Spezialisten sein. Darueber hinaus besteht zwischen den Vertragspartnern innerhalb der naechsten sieben Jahre eine Option ueber den Verkauf weiterer 1000 Lizenzen. Insgesamt, so ein Sprecher von Computervision, umfasst das potentielle Auftragsvolumen einen Wert von nahezu 60 Millionen Dollar.

Rolls-Royce setzt CADDS ein, um die etwa 18 000 Einzelkomponenten, die fuer ein Triebwerk notwendig sind, schneller konstruieren und testen zu koennen. Durch die damit verbundene Electronic Product Definition (EPD) sollen Innovationszyklen fuer ein neues Triebwerk, vom Design bis zur Herstellung, zwischen drei und vier Jahren dauern - derzeit ist etwa der doppelte Zeitaufwand noetig. Das Luftfahrtunternehmen hofft, physikalische Modelle durch die Simulation von Prototypen ersetzen und allein dadurch mehrere Millionen Dollar einsparen zu koennen.