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28.05.1993

COMPUTERWOCHE initiiert Artikelserien zur Arbeitsmarktsituation Bewerber und DV-Profis suchen gleichermassen nach Orientierung

MUENCHEN (hk) - Tips zur beruflichen Orientierung in der Rezession - unter diesem Motto stehen zwei neue Serien der COMPUTERWOCHE. In der ersten erhaelt der Leser praxisnahe Informationen ueber veraenderte Bewerbungsstrategien angesichts der schwierigen Wirtschaftslage. In einer zweiten Artikelfolge stellt die CW etwa 20 Berufsbilder mit aktuellen Anforderungen und Gehaltsbandbreiten vor.

Der promovierte Mathematiker Michael Schneider* ist in leitender Position taetig, will sich aufgrund betriebsinterner Umstrukturierungen veraendern und erhaelt selbst nach 70 Bewerbungen noch keine Einladung zu einem Vorstellungsgespraech. In dieser Situation wendet er sich an einen Personalexperten, der den Fall aufklaert. In seinen Anschreiben erwaehnt Schneider lang und breit seine erworbenen Qualifikationen, geht aber mit keinem Wort auf diejenigen ein, die in der Anzeige verlangt werden. Oder: Ein Trainee bewirbt sich in der Organisationsabteilung eines weltweit agierenden Konzerns. Um die Personalabteilung von seinen Faehigkeiten zu ueberzeugen, liefert der Moechtegern-DV-Manager im Anschreiben gleich eine Expertise mit, wie man dem Unternehmen eine neue Organisation verpassen koennte. Damit solche Fehler nicht auch anderen DV-Spezialisten passieren, wird die COMPUTERWOCHE ausfuehrlich und praxisnah ueber Karriereplanung berichten. Das Inhaltsspektrum reicht von Themen wie "Stellenanzeigen richtig lesen" bis hin zu Tips fuer das Vorstellungsgespraech.

DV-Berufsbilder und

Gehaelter im Ueberblick

Autor der Artikelreihe ist der Karriereberater Bernd Andersch aus Detmold. Der Diplomkaufmann arbeitete frueher in der Organisationsabteilung von deutschen Grossunternehmen und war zuletzt als Org./DV-Leiter bei einem Betrieb in der Moebelindustrie beschaeftigt. Der erste Artikel wird in der naechsten CW erscheinen und auf die Bedeutung von Initiativbewerbungen eingehen.

Die zweite Serie beruht auf Ergebnissen der DV-Gehaltsstudie von Stefan Rohr und Ernst Zander (Haufe-Verlag). Im Rahmen ihrer Untersuchung haben die beiden Hamburger Verguetungsspezialisten Angaben zu ueber 200 Berufsbezeichnungen auf 20 Berufsbilder komprimiert. Diese Charakterisierung der Berufe hilft sowohl dem Einsteiger als auch dem Personalverantwortlichen, der DV-Stellen ausschreiben moechte. Da nach Auffassung des r-&-p-Geschaeftsfuehrers Rohr immer noch viele Bezeichnungen fuer ein und dieselbe Stellung ueblich sind, mussten die Verfasser der Studie diese Vereinheitlichung vornehmen.

In der Serie werden die ueblichen und moeglichen Taetigkeitsmerkmale der Berufsbilder beschrieben, wobei, und darauf weist Rohr hin, "nicht alle angegebenen Inhalte zwingend vorgeschrieben sind". Da die Aufgabenverteilung in den Unternehmen doch sehr individuell sei, beschraenkten sich die Beschreibungen auf ein allgemeines Anforderungsprofil. Darueber hinaus wird jeweils der dazugehoerige Gehaltsspiegel mitaufgefuehrt.

Zusaetzlich zu den bereits angefuehrten Serien wird die CW den Leser regelmaessig mit Rechtsinformationen beliefern und ausfuehrlicher als bisher auf die Arbeitsmarktlage eingehen, indem sie einen monatlichen Job-Index der DV-Branche abdruckt.

*Die Faelle entstammen dem ganz normalen Bewerbungsalltag, der Name ist frei erfunden.