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12.07.2002 - 

Morgan Stanley bleibt skeptisch

Compuware reduziert Erwartungen

MÜNCHEN (IDG/CW) - Die auf Mainframe-Tools spezialisierte US-Softwareschmiede Compuware hat für das am 30. Juni beendete erste Quartal 2002 eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgesprochen.

Der Gewinn werde fünf bis sechs Cent pro Aktie betragen, so das Unternehmen. Analysten hatten bislang laut First Call/ Thomson Financial sieben Cent je Anteilschein erwartet. Auch beim Umsatz wird Compuware mit 329 bis 341 Millionen Dollar die Erwartungen der Wallstreet von 337 Millionen Dollar möglicherweise verpassen. "Die Saisonalität unseres Geschäfts war stärker ausgeprägt als gewohnt, außerdem bleibt das Marktumfeld aufgrund der anhaltenden Investitionszurückhaltung vieler Kunden schwierig", so President Joe Nathan in einem Statement. Gleichzeitig dementierte er Spekulationen über die finanzielle Substanz der Company. Diese waren nach der Veröffentlichung einer Research Note der US-Investmentbank Morgan Stanley aufgekommen, in der angesichts der absehbaren schwachen Ergebnisse die von Compuware für die neu anlaufende Fiskalperiode angekündigten höheren Aufwendungen für Stockoptions kritisch hinterfragt wurden. Das Unternehmen sei nach wie vor profitabel und mit einem Cash-Flow im ersten Quartal von mehr als 90 Millionen Dollar "gesund", ließ Nathan erklären.

Ob der im IBM-Umfeld tätige Softwarespezialist aber schon alle Probleme gemeistert hat, dürfte sich noch herausstellen. Anfang April hatte das Unternehmen bekanntgegeben, sich von 1600 seiner weltweit rund 12000 Mitarbeiter - vor allem in den Bereichen Professional Services und Vertrieb - zu trennen. Die endgültige Bilanz für das erste Quartal veröffentlicht Compuware am 16. Juli. (tc/gh)

Abb: Compuware Corp.

Absturz: Mit 4,14 Dollar testete die Compuware-Aktie Mitte vergangener Woche nach negativen Schlagzeilen ein neues Jahrestief. Quelle: Yahoo