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20.01.2009

Conficker-Virus breitet sich epidemisch aus

Die Sicherheitsexperten von F-Secure gehen davon aus, dass bereits über zehn Millionen Windows-Rechner von dem Wurm infiziert wurden.

Obwohl Microsoft bereits Mitte Oktober 2008 einen Patch für die von Conficker genutzte Sicherheitslücke in Windows-Betriebssystemen bereitgestellt hat, verbreitet sich der auch als Downadup oder Kido bekannte Schädling explosionsartig. Nach Angaben der Security-Firma F-Secure hat sich die Zahl der Infektionen in den vergangenen Tagen verdreifacht, so dass selbst die extrem hohe Zahl der befallenen PCs glaubhaft scheint.

Wie der Hersteller von Antivirensoftware in seinem Blog ausführt, nutzt der Wurm verschiedene Methoden, um sich auszubreiten, darunter infizierte USB-Sticks und ausgespähte Netz-Passwörter. Hat sich Conficker erst einmal einen Zugang zum Firmennetz verschafft, ist der Schädling ungewöhnlich schwer zu entfernen. So werden Nutzer typischerweise aus ihren Accounts ausgesperrt, weil der Wurm beim Versuch, deren Zugangscodes zu erraten, zu viele Fehler produziert. Auf dem befallenen Rechner schützt er sich nicht minder aggressiv. So ist er nach Angaben von F-Secure nicht nur schwer aus dem System zu entfernen, sondern lädt außerdem über eine lange Liste von Websites modifizierte Versionen von sich nach. Zum Schutz sollten Anwender ihr Betriebssystem mit den neuesten Updates aktualisieren, Virenscanner benutzen und komplexe Passwörter einsetzen.