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10.05.2002 - 

Nebeneffekt: Kostensenkung im Helpdesk

Connected zieht Sicherheitskopien für Laptops

MÜNCHEN (sra) - Bei der Sicherung wichtiger Informationen auf Notebooks und PCs liegt vieles im Argen. Ein vom Benutzer gesteuertes Backup-System reicht nicht aus. Dagegen enthält die Software "Connected Total Lifecycle Management" (TLM) Module, die die Sicherung von Daten automatisieren. Die neue Version 6.2 unterstützt auch Windows XP.

60 Prozent der Unternehmensdaten lagern auf PCs. Dennoch wird das Erstellen von Sicherheitskopien hier oft sträflich vernachlässigt. Laut Gartner sind freiwillige Backups durch die Benutzer selbst nicht gut genug. Zu selten und zu unregelmäßig speichern diese ihre Daten. Bei mobilen Geräten ist das Problem noch gravierender. "Die Zahl der Laptops wächst", konstatiert Hartmut Wagner, Geschäftsführer der Connected GmbH in Neu-Isenburg. Laut IDC fallen 15 Prozent der im Unternehmen verwendeten mobilen Computer innerhalb eines Jahres aus. Zehn Prozent werden gestohlen oder gehen verloren.

Eine Lösung für automatisches Backup soll in beiden Fällen weiterhelfen. Connected TLM automatisiert laut Hersteller unternehmensweit das Backup und die Wiederherstellung von Daten, migriert darüber hinaus PCs auf andere (Microsoft-)Betriebssysteme, verfolgt die Hard- und Softwareinstallationen und ermöglicht Fernwartung. Dazu dienen die fünf Module "Backup/Retrieve", "Heal", "PC-Migration", "Asset Survey" und "Remote Assist".

Diese Module sind Bestandteile eines Agenten, der auf dem PC oder Notebook installiert wird. Der Agent scannt die Festplatte und überprüft bei jedem neuen Verbindungsaufbau, welche Änderungen in der Zwischenzeit vorgenommen worden sind. Die Änderungen überträgt das Programm an den "TLM Data Center Server" und speichert sie dort als inkrementelles Backup.

Der TLM Data Center Server empfängt die Backup-Daten, persönliche PC-Einstellungen und Audit-Informationen von allen PCs und archiviert diese Informationen in einer Microsoft-SQL-Datenbank. Server-Spiegelungen und Datenbankreplizierungen sind möglich. Pro Data Center lassen sich bis zu 10000 PCs verwalten. So genannte Hierarchical-Storage-Management-(HSM-)Komponenten wickeln den Datenaustausch möglichst intelligent ab. Die neue Version 6.2 unterstützt auch Windows XP.

Alle Dateien werden mit Triple-DES verschlüsselt, bevor sie den PC verlassen, und bleiben auch auf dem Zielrechner chiffriert. Sobald ein Problem auftritt, lässt sich der Computer in den letzten noch funktionstüchtigen Zustand zurückversetzen. Auch wenn die Hardware verschwunden ist, kann Connected auf einem anderen Gerät eine Kopie erstellen. Das erledigt das Modul "Iroam".

Wichtige Kunden im deutschsprachigen Raum sind SAP, die Deutsche Bank, T-Systems und Pricewaterhouse-Coopers. Auch HP schützt seine PCs mit Connected. Dort stehen die Probleme Datenverlust, Abnutzung von PCs und hohe Supportkosten im Mittelpunkt. Als Benefit sieht der Konzern die tägliche Erfassung der Festplattenlaufwerke und ein vermindertes Aufkommen an Helpdesk-Verkehr.

T-Systems hat das Produkt zunächst in einem Feldversuch mit 76 Teilnehmern getestet. Es folgte die Entscheidung für den internen Einsatz. Darüber hinaus bietet T-Systems nun seinerseits verschiedene Standardpakete "Client-Online-Backup" an, die auf dem Produkt von Connected basieren. Eine der Erfahrungen mit dem Produkt: Die Erstsicherung dauert eine gewisse Zeit - mit einem ISDN-PC etwa einen Tag, sie läuft aber im Hintergrund. Laut Wagner waren auch die hohen Sicherheitsanforderungen von T-Systems ein "Härtetest für Connected".

Abb.: Module von Connected TLM 6.2

Der Agent besteht aus den Komponenten Backup, Heal, PC-Migration und Asset Survey. Die Backup-Daten speichert ein Data Center Server. (Quelle: Connected)