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Für Smart Home & Co.

Conrad setzt auf Service-Plattform Mila

Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Nach Pilotläufen in Berlin und München weitet Conrad seinen "Friends-Service" bundesweit aus. Bei der Vermittlungsplattform Mila angemeldete "Conrad Friends" sollen Kunden bei Service-Problemen mit Smart Home & Co. weiterhelfen.
Die Vermittlungsplattform Mila bringt Conrad-Kunden und versierte Tekkies zueinander
Die Vermittlungsplattform Mila bringt Conrad-Kunden und versierte Tekkies zueinander
Foto: Conrad Electronic

Um für Kunden technische Herausforderungen im eigenen Zuhause zu lösen, hat Conrad Electronic gemeinsam mit Mila den "Conrad Friends-Service" über die Online-Vermittlungsplattform Mila ins Leben gerufen. Nach erfolgreichem Pilotprojekt in Berlin und München sind die Conrad Friends nun in insgesamt 21 deutschen Städten buchbar. Gegen eine geringe Service-Pauschale, wie etwa 39 Euro für die Einrichtung eines Smart TVs, helfen die Conrad Friends bei allen Fragen rund um Smart Home-Systeme, Internet, TV und Co. "Die Pilotphase in Berlin und München hat gezeigt, dass Kunden den Service positiv annehmen. Insgesamt haben sich bei unserem Partner Mila schon über 800 Conrad Friends registriert und es konnten 450 Serviceanfragen mit einer Kundenzufriedenheit von durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen verzeichnet werden", erklärt Ralf Heinrichs, Projektleiter und Regionalleiter bei Conrad Electronic, die Entscheidung für den deutschlandweiten Roll-out.

Das Konzept der "Conrad Friends" bei Mila funktioniert nach dem Plattformprinzip: Um sicherzustellen, dass ein Conrad Friend qualifiziert ist, prüft der Kooperationspartner Mila vor Beginn einer Mitgliedschaft als Conrad Friend dessen technisches Know-how in einem ausführlichen Kompetenz-Check und zertifiziert bei bestimmten Services die Kandidaten. "Kunden erhalten heute alles mit Klick auf dem Smartphone. Das sollte beim Service nach dem Kauf eines technischen Produktes nicht anders sein. Mit den Conrad Friends wird schneller und flexibler Heim-Service auf Knopfdruck geboten", sagt Heinrichs.

Kauft ein Conrad Kunde beispielsweise eine smarte Heizungssteuerung für deren Installation er technische Unterstützung benötigt, hat er zwei Möglichkeiten: Gemeinsam mit dem Conrad Fachverkäufer in der Filiale wird bereits im Beratungsgespräch der Auftrag an Mila weitergegeben oder der Kunde gibt die Serviceanfrage selbst online über conrad.de/mila in Auftrag. In beiden Fällen wird die Anfrage an die Vermittlungs-Plattform weitergeleitet und von dort aus an qualifizierte Conrad Friends in der Nähe verteilt. Ein Conrad Friend vor Ort, der den Support übernehmen möchte, meldet sich auf die Anfrage und setzt sich direkt mit dem Auftraggeber in Verbindung. Ist das technische Problem zuhause gelöst oder die Installation erfolgt, kann der Auftraggeber die Leistung seines Conrad Friends über die Vermittlungsplattform Mila bequem online bezahlen und seinen Conrad Friend gleich bewerten.

Zuverdienst für versierte Tekkies

Wer privat die Leidenschaft für Technik teilt und von ganzem Herzen ein Tekkie ist, besitzt auch ausgefuchstes Know-how, womit er anderen weiterhelfen kann. Conrad Friends sind technikaffine Menschen, wie etwa Studenten, die einen ganz anderen Tagesablauf haben als ein Servicetechniker mit engem Terminplan und großem Zeitdruck. Dieser Collaborative Economy-Ansatz kommt nicht nur bei Conrad Kunden gut an. Die Tekkies aus der Nachbarschaft, die als Conrad Friend im Einsatz sind, stehen voll und ganz hinter dem Konzept:

"Mich begeistert an Conrad Friends, dass ich mein technisches Know-how an andere Menschen weitergeben kann. Natürlich ist es schön, dass man sich als Conrad Friend auch etwas dazuverdienen kann. Das wirklich Tolle ist aber, wenn man in das strahlende Gesicht eines Menschen blickt, dem man geholfen hat, eine technische Herausforderung zu lösen, die er oder sie selbst nicht hätte bewerkstelligen können", meint beispielsweise der 25-jährige Conrad Friend Clemens Grosser aus Berlin. (mh)

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