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06.12.1996

Consultants stellen um

Die 1000 größten US-Firmen halten demnach wieder altbekannte Aufgaben wie die Verbesserung der finanziellen Resultate, Ausbau von Marktanteilen, Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit oder ein optimiertes Teamkonzept für ihre zentralen Aufgaben - Re-Engineering, 1994 noch auf Rang eins, ist weit zurückgefallen.

Die Berater reagieren entsprechend. Andersen Consulting verbucht noch einen steigenden Re-Engineering-Umsatz, weil das Unternehmen die Installation komplexer Anwendungssoftwarepakete mit der Management-Methode verbindet. Gemini Consulting dagegen hat nach Informationen des "Wall Street Journal" erst kürzlich 25 Senior-Consultants entlassen müssen und versucht nun, das Angebot an Re-Engineering-Leistungen durch zusätzliche strategische Planungsarbeit und Schulungsmaßnahmen attraktiver zu machen.

CSC Index, deren Ex-Chairman James Champy einer der Urheber der Re-Engineering-Euphorie war, überarbeitet seine Methode und wird den Begriff wahrscheinlich aus seinem Marketing-Vokabular streichen. Ein neues Konzept, das jetzt getestet wird, dreht sich um "organisatorische Agilität". Champy selbst hat CSC Index verlassen und arbeitet nun bei Perot Systems daran, seine Idee der "Business Transforma- tion" umzusetzen - allerdings denkt auch er schon wieder über einen neuen Begriff nach.

Einen solchen glaubt die US-Beratung Booz, Allen & Hamilton gefunden zu haben: "Value Engineering" heißt das Konzept, dem die Berater folgen. Der Ansatz wurde im Laufe der vergangenen 14 Monate ausgearbeitet, nachdem sich gezeigt hatte, daß die Kunden Wachstumsstrategien aufgezeigt bekommen wollen - und keine Wege, um Mitarbeiter loszuwerden.