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15.03.2002 - 

Jahresumfrage von Merrill Lynch

Content gewinnt mehr Beachtung

MÜNCHEN (CW) - Gute Nachrichten begleiten den Auftakt der AIIM-Konferenz in San Francisco: Für Content-Management, das Thema der Messe, werden Unternehmen schneller als erwartet wieder Geld ausgeben.

Die für Content-Management-Anbieter erfreuliche Botschaft kommt von Merrill Lynch. Ohne absolute Zahlen zu nennen, haben die Analysten bei ihrer jährlichen Befragung von Anwenderunternehmen festgestellt, dass die Ausgaben für Content-Management in diesem Jahr um 16,5 Prozent steigen werden, nachdem das Segment im vergangenen Jahr mit plus 15,3 Prozent budgetiert wurde. Bemerkenswert ist vor allem, dass der wenn auch kleine Wachstumsschub wider Erwarten bereits im zweiten Quartal 2002 kommen soll, was die Analysten zu der Prognose veranlasst, Content-Management gewinne bei der Anwenderschaft an strategischer Bedeutung.

Allerdings gibt es für die Spezialisten der Branche auch zwei beunruhigende Meldungen. Laut dem Online-Dienst "Computerwire" bescheinigen die Experten Microsoft, mit dem "Content Management Server" den ersten Platz auf der Liste der Kaufabsichten zu belegen - also vor den in diesem Segment etablierten Spezialanbietern wie Documentum Inc. Als zweite Warnung interpretieren die Analysten den Umstand, dass immer mehr Anwender in Sachen Dokumentenverwaltung einen Do-it-yourself-Ansatz verfolgen, anstatt auf vorgefertigte Lösungen zu setzen. Dies werde das Kosten-Nutzen-Verhältnis negativ beeinflussen, so die Befürchtung. Eine Erklärung sieht Merrill Lynch in dem Preisverfall, der seit Microsofts Markteintritt im vergangenen Jahr eingesetzt hat und der Anwendern offensichtlich mehr Spielraum für eigene Experimente erlaubt.

Diese sind auch nötig, wenn es etwa um das XML-Thema geht, das allmählich auch die AIIM-Show (AIIM = Association for Information and Image Management) durchdringt. Viele Unternehmen wollen ihren dynamischen Content über mehrere Plattformen hinweg verwalten und wechseln deshalb zu XML, gibt Tim Matthews, Chef der Firma Ipedo, den Trend wider. XML-Editoren, W3C-kompatible XML-Query-Implementierungen sowie native Datenbanken gehörten deshalb zum Repertoire manches auf der AIIM präsentierten Portfolios. (ue)