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15.06.1990 - 

62 MIPS, automatische Datensicherung und RISC

Control Data setzt auf Unix-Server mit Mainframe-Leistung

FRANKFURT (pi) - Control Data bietet Compute- und Storage-Server mit Leistungen, die bisher Mainframes vorbehalten waren. Dazu zählt die gleichzeitige Bereitstellung einer schnellen CPU, großer Plattenkapazitäten und eines sehr hohen I/O-Durchsatzes.

Die RISC-Rechner der neuen "Control Data 4000 Serie" bieten nach Herstellerangaben eine CPU-Performance von bis zu 62 MIPS. Es können Hochleistungs-Plattensysteme angeschlossen werden, wobei das Spitzenmodell 4680 mehr als 200 GB Plattenspeicher unterstützt.

Einer der großen Schwachpunkte vieler Unix-Rechner - der I/O-Durchsatz - wurde bei diesen RISC-Rechnern behoben. Die Unix-Server verfügen über eine Ein- und Ausgabekapazität von bis zu 200 MB über maximal sechs schnelle VME-Bussysteme zu je 33 MB/sec. Der Hauptspeicher kann bis zu 256 MB ausgebaut werden.

Mit diesen Leistungseigenschaften eignen sich die Control-Data-4000-Rechner auch als Storage Server für die Archivierung und die gemeinsame Datenverwaltung heterogener Workstations- und Servergruppen eines Unternehmens. Die Rechner bieten die vollständige TCP/IP-Programmpalette über Ethernet und zusätzlich NFS für den direkten kontrollierten Zugriff auf Filesysteme anderer Rechner im Netz.

Für die Datensicherung steht das "Automatic Workstations Backup System" zur Verfügung. Mit dieser Software sind die Anwender der verschiedenen Workstations und Server nicht mehr gezwungen, sich selbst um die Datensicherung zu kümmern. Ein zentraler Server startet in der Nacht die Datensicherung für alle Rechner. Dabei kann für jedes System spezifiziert werden, welche Directories unter welchen Umständen gesichert werden.