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25.06.1999 - 

Unternehmenssteuerung

Controlling im Data-Warehouse

Im Data-Warehouse werden zunächst die Zielwerte für alle Meßgrößen der Balanced Scorecard gespeichert: finanzielle Kennzahlen wie der Shareholder Value, Umsätze und erlaubte Kosten der Produkte sowie die Prozeßkosten und weitere strategisch relevante Größen.

Die Hauptaufgabe des Data-Warehouse-Systems ist anschließend das Erfassen der Zielwerterreichung, indem aus den verschiedenen Vorsystemen die einzelnen Kennzahlen gesammelt, verdichtet und grafisch oder in Papierform aufbereitet werden. Sobald detailliertere Daten für die einzelnen Kennzahlen im Data-Warehouse vorhanden sind, lassen sich Abweichungen zwischen Plan- und Ist-Werten analysieren sowie die Beziehungen zwischen Einzelzielen überprüfen.

Aus den im Data-Warehouse auflaufenden Daten läßt sich zum Beispiel ermitteln, ob eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit tatsächlich auch einen positiven Einfluß auf die Kundenzufriedenheit hat. Quantitative Kennzahlen wie Lagerumschlaghäufigkeit und Lagerkosten werden durch numerische Werte beschrieben. Diese lassen sich durch spezifische Abfragen aus vorliegenden Datenbanken recht einfach extrahieren und analysieren.

Zu berücksichtigen sind auch qualitative Meßgrößen, die subjektive Bewertungen enthalten. Diese sind allerdings nicht als numerische Werte vorhanden, weil sie die persönliche Meinung des Bewertenden widerspiegeln.

Sie liegen nicht als Werte in operativen Systemen vor und werden im Data-Warehouse manuell ergänzt.