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16.06.1983 - 

Vertrieb des neuen Superminis nur an OEM-Kunden:

Convergent Technologies kürt Megaframe-Mini

WIESBADEN (rs) - Ihren 32-Bit-Supermini "Megaframe" will die Convergent Technologies GmbH, Wiesbaden, im Herbst auf den deutschen Markt bringen. Dieser neue Rechner läßt nach Angaben der hiesigen Tochter des kalifornischen "High-flyers" bis zu 128 Benutzer zu, ist als Multiprozessor aufgebaut und bietet bis zu 28 MB Haupt- sowie maximal 21,6 Gigabyte Plattenspeicherkapazität.

Megaframe verwendet laut Convergent das hauseigene Betriebssystem CTOS (Convergent Technologies Operating Systems) und gleichzeitig Unix mit virtuellem Hauptspeicher von 4 MB pro Benutzer. Unter Unix laufen die Programmiersprachen Cobol, Basic, Fortran 77, Pascal und C. Als Multitasking- und Netzwerkbetriebssystem unterstütze CTOS die Terminalsteuerung, Datenfernübertragung und Dateiverwaltung.

Bis zu 36 Prozessoren arbeiten Angaben des Herstellers zufolge parallel über den internen 32-Bit-Datenbus. Die Megaframe-Architektur unterscheide vier anwendungsspezifische Prozessortypen: - Der Applikationsprozessor unterstützt Unix mit virtuellem Speicher. Bis zu 16 Applikationsprozessoren lassen sich installieren, so daß sich eine Gesamtrechnerleistung von acht Millionen Instruktionen pro Sekunde ergebe.

- Der Fileprozessor steuert das gesamte Dateisystem. Im Grundsystem sind an einen Fileprozessor 3 x 50 MB Winchesterplatten und eine 5MB-Winchester-Wechselplatte zur Datensicherung anschließbar. Jedes der fünf Erweiterungsgehäuse biete Platz für 4 x 50 MB Laufwerke. Bei größerem Plattenbedarf ließen sich SMD-Laufwerke anschließen.

- Der Clusterprozessor liefert zwei RS422-Schnittstellen mit 307 KBit pro Sekunde zum Anschluß der Convergent-Arbeitsplatzrechner sowie Steuereinheiten für Zeilendrucker.

- Der Terminalprozessor enthält zehn V.24-Schnittstellen zum Anschluß von Asynchronterminals.

Sowohl der Cluster- als auch der Terminalprozessor steuern die DÜ-Protokolle 3270, 2780/3780, BSC, SNA und Datex-P.

Im File-, Cluster- und Terminalprozessor läuft das Betriebssystem CTOS. Der Applikationsprozessorenbeitet unter Unix und enthält den Motorola-Prozessor 68010 mit virtueller Hauptspeicherunterstützung. Innerhalb des Gesamtsystems übernimmt CTOS die Verknüpfung der Hardwarebaugruppen, die Lastverteilung und die Benutzerführung.

In der kleinsten Ausbaustufe besteht der Megaframe aus 1 MB Hauptspeicher, je einem Applikations-, File- und Cluster-Prozessor, 50-MB-Winchesterplatte, 5-MB-Wechselplatte und einem Konsolterminal, Diese Konfiguration läßt bis zu acht Benutzer zu. Der Vertrieb des Megaframe soll ausschließlich an OEM-Kunden erfolgen.